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·18 April 2026
Schwierige Vertragsgespräche: Milan nimmt Vlahovic ins Visier

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·18 April 2026

Eine Vertragsverlängerung von Dusan Vlahovic bei Juventus Turin verzögert sich – auch weil andere Vereine dazwischenfunken und den Stürmer verpflichten wollen.
Dusan Vlahovics Zukunft ist so unsicher wie lange nicht mehr. Der Vertrag des 26-Jährigen läuft im Sommer diesen Jahres aus – und noch immer ist unklar, ob er der Alten Dame auch längerfristig erhalten bleibt. Während vor einigen Wochen noch eine Vertragsverlängerung deutlich angestrebt wurde, scheint sich die Situation nun etwas geändert zu haben. Auch wegen der jüngsten Verletzung, die sich der serbische Mittelstürmer beim Aufwärmen vor dem Ligaspiel gegen Genua zugezogen hatte.
Juve-Geschäftsführer Damien Comolli sagte zuletzt über Vlahovics Zukunft: „Erwartet keine Neuigkeiten zur Vertragsverlängerung vor Saisonende.“ Daher kann man erwarten, dass die Bianconeri mit dem 26-Jährigen erneut verhandeln, wenn der als ablösefreier Spieler auf dem freien Markt zu haben ist. Der Vertrag läuft in etwas mehr als zwei Monaten aus. Doch diese Herangehensweise birgt auch ein Risiko: Denn der Serbe hat durch die Unklarheit und den auslaufenden Vertrag in Turin die Möglichkeit, mit jedem beliebigen Verein über einen Transfer zu sprechen.
Wie die italienische Gazetta dello Sport nun berichtet, könnte die AC Milan etwa diese Situation ausnutzen und den Sturmstar nach Mailand lotsen. Die Rossoneri suchen nicht zuletzt wegen ihrer offensiven Probleme nach Spielern wie Vlahovic, die für mehr Torgefahr und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten sorgen sollen.
Ein Vorteil für den Serben: In Mailand würde der Stürmer auf seinen ehemaligen Coach Massimiliano Allegri treffen. Der italienische Fußballlehrer wusste in seiner Zeit bei Juventus den 26-Jährigen zu fördern, in der Saison 2023/24 erlebte Vlahovic unter Allegri seine torreichste Saison mit 16 Toren in 33 Spielen. Unter seinem Ex-Trainer könnte der Linksfuß möglicherweise erneut aufblühen – und das Offensivloch im Team von Allegri stopfen.
Die Rossoneri hatten im letzten Jahr unter anderem Christopher Nkunku für eine hohe Summe verpflichtet. Der ehemalige Leipzig-Star wurde seinen Erwartungen jedoch nicht gerecht, könnte in diesem Sommer bereits wieder verkauft werden. Dann könnte dieses Geld auch für eine Vlahovic-Anstellung gebraucht und verwendet werden.

Foto: Getty Images
Klar ist aber auch: Zuletzt signalisierte der serbische Nationalstürmer, sich eine Zukunft in Turin weiterhin vorstellen zu können und nach seiner Verletzungsmisere in der kommenden Spielzeit einen neuen Angriff auf seine alte Form wagen zu wollen. Es bleibt daher spannend, wohin es Vlahovic nach Ablauf dieser Saison hinzieht.




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