FC Bayern München
·14 Januari 2026
Serge Gnabry: „Wichtiger Sieg bei einem schwierigen Gegner“

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·14 Januari 2026

Moral bewiesen und die Bundesliga-Hinrunde perfekt abgeschlossen. Dank eines Auswärtserfolgs beim 1. FC Köln hat der FC Bayern die beste Hinserie der Wettbewerbshistorie (alle Infos) gespielt. Dabei drehten die Münchner einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg. „Im Moment schaffen wir es, auch bei Setbacks wieder ins Spiel zu finden, unserem Spiel treu zu bleiben. Wir wussten, wenn wir geduldig bleiben und unser Spiel spielen, gehen die Räume irgendwann auf. Dann haben wir verdient gewonnen", zog Serge Gnabry, Torschütze zum 1:1, sein Fazit. „Wir nehmen den Rekord mit, ich gratuliere den Jungs. Aber morgen beginnt die Rückrunde, dann geht es wieder bei Null los“, so Vincent Kompany. fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.
Vincent Kompany: „Köln war voller Energie, unangenehm von Anfang bis zum Ende. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir haben Chancen kreiert aus anderen Situation, als wir es gewöhnt sind. Es ist mir sehr wichtig, dass wir auch aus dem Verteidigen heraus gefährlich werden können. Es ist ein innerlicher Konflikt mit meiner Mentalität, dass wir inmitten der Saison einen Rekord bejubeln. Das ist noch kein Titel. Aber es ist der Verdienst der Spieler. Wir nehmen den Rekord mit, ich gratuliere den Jungs. Aber morgen beginnt die Rückrunde, dann geht es wieder bei Null los. Die Hinrunde ist vorbei und jetzt wollen wir die Rückrunde gewinnen. Konny Laimer hat etwas in der Wade gespürt, da werden wir morgen mehr wissen. Wir haben ein Team, das Standards vorbereitet. Wie jede Mannschaft versuchen wir, auch aus Standards gefährlich zu werden.“
Manuel Neuer: „Im Januar, auswärts in Köln - das ist kein Zuckerschlecken. Wenn du dann auch noch 1:0 zurückliegst, musst du dich reinbeißen, reinkämpfen. Wir haben uns das hier verdient. Irgendwann sind die Lücken aufgegangen, wir haben die Chancen bekommen und sie genutzt. Wir haben ein gewisses Selbstvertrauen und unseren Plan, wie wir spielen wollen. Wir glauben an uns, das ist das Wichtigste. Am Samstag wird es ein schwieriges Spiel in Leipzig. Wir werden alles geben müssen, um erfolgreich zu sein.“
Serge Gnabry: „Es fühlt sich sehr gut an. Der Trainer hat uns gerade gesagt, dass wir den Hinrunden-Rekord geschafft haben. Das fühlt sich natürlich umso besser an. Es war ein ganz wichtiger Sieg bei einem schwierigen Gegner. Überrascht waren wir nicht, wir haben ja schon im Pokal hier gespielt. Das Spiel war sehr ähnlich. Köln hat versucht, viel Rotation reinzubringen, uns aus den Positionen zu bringen. Sie gehen dann in Führung, dann kommt hier die Atmosphäre dazu. Wir wussten aber, wenn wir geduldig bleiben und unser Spiel spielen, gehen die Räume irgendwann auf. Dann haben wir verdient gewonnen. Im Moment schaffen wir es, auch bei Setbacks wieder ins Spiel zu finden, unserem Spiel treu zu bleiben.“
Leon Goretzka: „Wir waren selbst dafür verantwortlich, dass es in der ersten Halbzeit nicht so gut lief. Wir haben da sehr unsauber gespielt. Die Räume waren auch in der ersten Halbzeit schon da. Wenn wir das besser ausspielen, haben wir auch da schon viele gute Chancen. Wie wir es spielerisch schön gegen Wolfsburg gemacht haben, so haben wir es heute kämpferisch schön gemacht. Diese Siege tun auch richtig gut.“
Jonathan Tah: „Die Kölner haben es gut gemacht, auch schon im Pokalspiel. Wir haben uns den Sieg hart erarbeitet. Es war klar, dass es kein einfaches Spiel wird. Wir hatten auch in der ersten Halbzeit schon die eine oder andere Möglichkeit. Mit dem Ball waren wir in der zweiten Hälfte vielleicht ein bisschen sauberer, haben uns dadurch noch mehr Chancen erarbeitet, was dann dazu geführt hat, dass es irgendwann aufgegangen ist.“
Lukas Kwasniok (Trainer, 1. FC Köln): „Du hast gegen die Bayern nur eine Chance, wenn du mehr läufst als sie. Sie sind aber so fleißig, dass das kaum möglich ist. Wir konnten es im Pokal schon über weite Strecken machen, auch heute sind wir in der ersten Halbzeit mehr gelaufen – das ist die einzige Möglichkeit, weil sie fußballerisch einfach überlegen sind. Unser Problem war, dass wir mit den Ballgewinnen etwas zu inkonsequent waren. Am Ende hat Bayern das Spiel mit seiner individuellen Qualität entschieden. Das 1:1 macht so auch nicht jeder, was Harry Kane für ein Spieler ist, ist außergewöhnlich, er ist im Moment sicher der beste Allrounder in Europa.“
Marvin Schwäbe (1. FC Köln): „Wir haben das Spiel lange offen gehalten. Wir müssen die ein, zwei Umschaltsituationen, die wir hatten, besser ausspielen. Insgesamt haben wir einen guten Fight gezeigt. Es war eine gute Atmosphäre, wir wurden von vorne bis hinten gepusht. Auch jetzt am Ende. Wir verlieren 3:1, aber es wird trotzdem honoriert, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute gefightet haben. Und ich glaube, darauf kommt es auch an.“
Linton Maina (1. FC Köln): „Vom Gefühl her war es eigentlich ganz gut. Man muss sich das am Ende nochmal angucken. Gegen Bayern ist es oft so, dass man denkt, dass noch mehr drin war. Trotzdem muss man ehrlich sagen, dass die individuelle Klasse von denen schon überragend ist. Und da musst du über 95 Minuten wach sein.“
Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:









































