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·13 Mei 2026
SGE sucht neuen Coach: Was an Frankfurts Trainer-Gerüchten dran ist

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Bei Eintracht Frankfurt läuft intern längst die Vorbereitung auf den nächsten Umbruch. Vieles deutet darauf hin, dass nicht nur zahlreiche Spieler den Klub im Sommer verlassen werden, sondern auch Cheftrainer Albert Riera. Der Spanier war erst Anfang Februar übernommen worden, soll bei der SGE aber weder sportlich noch kommunikativ nachhaltig überzeugt haben. Vor allem sein Auftreten nach außen soll intern kritisch gesehen werden. Entsprechend beschäftigt sich die sportliche Führung bereits mit möglichen Nachfolgern.
Auch für Sportvorstand Markus Krösche dürfte die kommende Wahl besonders heikel werden. Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate geht es nicht nur darum, einen fachlich starken Trainer zu finden. Gesucht wird neben sportlichem Erfolg ein Profil, das Ruhe ausstrahlt, den Verein glaubwürdig repräsentiert und zugleich das Umfeld auf seine Seite ziehen kann.
Zu den Kandidaten, die rund um die Eintracht gehandelt werden, zählen erneut Kjetil Knutsen und Jacob Neestrup, so ein Bericht der „Bild„. Beide waren schon bei der vergangenen Trainersuche ein Thema. Während Knutsen in Bodo seit Jahren konstant gute Arbeit leistet, aber nur gegen Ablöse zu haben wäre, ist Neestrup derzeit frei verfügbar, eine Verpflichtung wäre damit deutlich unkomplizierter.
Auch Matthias Jaissle taucht einmal mehr in den Spekulationen auf. Sein Name fällt in Frankfurt seit geraumer Zeit immer wieder, wenn es um den Posten auf der Trainerbank geht. Der aktuelle Job in Saudi Arabien und das dortige Gehalt machen ein solches Szenario allerdings schwer einzuschätzen. Ähnlich offen ist die Lage bei Domenico Tedesco, der nach seiner jüngsten Entlassung bei Fenerbahce wieder auf dem Markt ist und mit seiner Bundesliga-Vergangenheit grundsätzlich ins Profil passen würde.
Im Umfeld der Eintracht genießen vor allem zwei Namen weiterhin besonders hohes Ansehen: Adi Hütter und Oliver Glasner. Beide erlebten eine erfolgreiche Zeit in der jüngeren Vereinsgeschichte und würden bei vielen Fans sofort Emotionen auslösen. Gerade deshalb werden sie immer wieder genannt. Realistisch wirken diese Optionen derzeit aber nur bedingt. Hütter ist zwar ohne Klub, ein Comeback sei dennoch höchst unwahrscheinlich. Glasner, der Crystal Palace am Saisonende verlassen wird, soll seine Zukunft eher weiter im englischen Fußball sehen.
Auch Roger Schmidt wird rund um Frankfurt – auch aufgrund seiner Vergangenheit mit Markus Krösche – heiß diskutiert. Doch auch hier scheinen die Chancen gering. Der 59-Jährige ist aktuell nicht mehr als Trainer aktiv, sondern als Director in der japanischen J-League.







































