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·16 Juni 2026
Shootingstar im Fokus: Schlägt Atletico in Leverkusen zu?

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·16 Juni 2026

Auf der Suche nach einer Verstärkung für das offensive Mittelfeld sondiert Atlético Madrid auch den deutschen Markt ganz genau. Dabei sind die Rojiblancos auf Ibrahim Maza aufmerksam geworden. Der Leverkusener hat sich durch eine starke Saison unter dem Bayer-Kreuz ins Rampenlicht gespielt und könnte die Werkself nach nur einem Jahr wieder verlassen.
Laut Informationen der BILD soll das Interesse aus der spanischen Hauptstadt bereits konkret sein. Diego Simeone soll enorm angetan von den Fähigkeiten Mazas sein, die spielerische Qualität und Mentalität des Shooting-Stars imponiert El Cholo und hat Maza ganz noch oben auf die Wunschliste der Colchoneros gespült.
Atlético ist derweil klar, dass sie schnell handeln müssen, um einen Maza-Transfer zu verhältnismäßig fairen finanziellen Konditionen über die Bühne zu bringen. Die Fähigkeiten des 20-Jährigen sind international bekannt, auch Clubs aus der Premier League schielen auf den Spielmacher. Ganz hoch gehandelt wird die Maza-Aktie unter anderem in London. Dort zeigen mit dem FC Chelsea, Meister Arsenal und den Tottenham Hotspur gleich drei hochrangige Vereine Interesse an einer Verpflichtung.
Nicht, dass es den Rojiblancos an den finanziellen Mitteln fehlen würde, um die englischen Konkurrenten im Zweifelsfall auszustechen. Im Frühjahr erwarb der US-Finanzriese Apollo 55% der Atlético-Anteile und investiert damit unerhört viel Geld in den Arbeiter-Klub. Jüngst lehnten die Colchoneros ein Angebot von Stadtrivale Real Madrid über 150 Millionen Euro für Star-Stürmer Julian Alvarez mit Verweis auf die bei 500 Millionen liegende Ausstiegsklausel ab. Ein Wettbieten um die Dienste Mazas sollte also kein Problem sein, wenn es hart auf hart kommt.
Die erste Wahl ist der Leverkusener allerdings nicht. Atlético arbeitete bis zuletzt an einem Transfer von Bernardo Silva, zieht aber voraussichtlich den Kürzeren gegenüber Real Madrid, die sich laut Medienberichten mit dem Spielmacher auf einen ablösefreien Deal geeinigt haben sollen. Eine Verpflichtung von Maza würde in eine andere Kerbe schlagen und statt viel Erfahrung jugendliche Unbekümmertheit und Frische garantieren.

Foto: Getty Images
Die stellte Maza in Leverkusen eindrucksvoll unter Beweis. Nach kurzer Eingewöhnungszeit in seiner ersten Bundesliga-Saison kam der junge Algerier immer besser in Fahrt und erzielte in 28 Spielen drei Tore und fünf Vorlagen für die Werkself. Auch in der Champions League lieferte der Youngster überzeugende Auftritte, beim Africa-Cup zählte Maza zu den besten Akteuren der algerischen Nationalmannschaft. Seinen Marktwert steigerte er in der Folge auf 45 Millionen Euro und ist damit neben Jarrell Quansah wertvollster Leverkusener Akteur.
Wichtig ist auch: Die Leverkusener wollen Maza gar nicht abgeben und haben das gegenüber den Interessenten auch schon bestätigt.







































