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·15 Mei 2026
Showdown in der 3. Liga: Dreikampf um direkten Aufstieg

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·15 Mei 2026

Hochspannung bis zum Schluss in der 3. Liga: Wichtige Entscheidungen fallen am bevorstehenden 38. und damit abschließenden Spieltag. Drei Teams liefern sich Fernduelle um den direkten Aufstiegsplatz hinter dem Meister VfL Osnabrück. Für den Relegationsrang sind sogar noch vier Klubs im Rennen. Auch Platz vier ist für die DFB-Pokalqualifikation noch relevant. DFB.de mit dem Überblick.
Die beste Ausgangslage vor dem Saisonfinale hat der Tabellenzweite FC Energie Cottbus mit 69 Zählern. Dank des späten 2:1-Heimerfolgs gegen den SV Wehen Wiesbaden haben die Lausitzer zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das bedeutet: Bei einem Sieg am Samstag (ab 13.30 Uhr, live bei MagentaSport sowie im BR und RBB) beim SSV Jahn Regensburg wäre der ehemalige Bundesligist nicht mehr vom zweiten direkten Aufstiegsrang zu verdrängen. Letztmals waren die Cottbuser in der Spielzeit 2013/2014 in der 2. Bundesliga vertreten.
Auch ein Unentschieden könnte bereits ausreichen, damit der FC Energie erstmals aus der 3. Liga aufsteigt. In diesem Fall dürften weder der MSV Duisburg (67 Zähler) in seinem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln (Samstag, ab 13.30 Uhr, live bei Magenta Sport und im WDR) mit mehr als drei Toren Differenz noch der punktgleiche Tabellenvierte Rot-Weiss Essen beim bereits als Absteiger feststehenden SSV Ulm 1846 Fußball mit mehr als acht Toren Unterschied gewinnen. Sollte Cottbus in Regensburg leer ausgehen, dürften sowohl der MSV als auch RWE nicht gewinnen. Sonst droht das Abrutschen auf Rang vier.
Für den MSV Duisburg ist der zweite direkte Aufstiegsplatz nur bei einem Sieg gegen Köln ein realistisches Szenario. Das ist allerdings nicht die einzige Voraussetzung. Nur, wenn der FC Energie Cottbus in Regensburg verlieren sollte, wären die "Zebras" sicher an den Lausitzern vorbeigezogen. Bei einem Cottbuser Remis muss der Duisburger Sieg gegen die Viktoria mit mehr als drei Treffern Vorsprung ausfallen. Die Möglichkeit, dass Rot-Weiss Essen bei einem Erfolg des MSV noch an den Duisburgern vorbeizieht, ist wohl nur theoretischer Natur. RWE müsste dabei die um sechs Treffer schlechtere Tordifferenz aufholen.
Rot-Weiss Essen bleibt durch die schlechtere Tordifferenz (+11) gegenüber dem MSV Duisburg (+17) und dem FC Energie Cottbus (+20) nur eine wirklich wahrscheinliche Variante, um an den Aufstiegskonkurrenten noch vorbeizuziehen. Nämlich die, dass bei einem RWE-Sieg in Ulm die zweitplatzierten Cottbuser verlieren und die Duisburger nicht gegen Köln gewinnen. Aber auch der aktuelle vierte Platz ist für die Essener noch von Bedeutung. Mit einer Platzierung unter den besten vier Teams würde sich RWE für den DFB-Pokal qualifizieren. Und im Gegensatz zu den anderen Aufstiegskonkurrenten ist das Team von Trainer Uwe Koschinat nicht beim Finaltag der Amateure am 23. Mai vertreten.
Auch der fünftplatzierte FC Hansa Rostock könnte im Aufstiegsrennen noch eine bedeutende Rolle spielen. Der FC Energie Cottbus - und damit der direkte Aufstieg - ist für den ehemaligen Bundesligisten zwar nicht mehr in Reichweite. Für das Team von Trainer Daniel Brinkmann ist bei 64 Punkten aber zumindest die Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga möglich.
Dazu braucht es allerdings nicht nur einen Sieg am Samstag (ab 13.30 Uhr, live bei MagentaSport) im Spiel beim 1. FC Saarbrücken als Grundvoraussetzung. Außerdem müssten sowohl der MSV Duisburg als auch Rot-Weiss Essen leer ausgehen. Verliert zumindest einer der beiden Konkurrenten seine Partie, würde der FC Hansa wegen der besseren Tordifferenz zumindest auf Platz vier klettern und sich damit schon vor dem Landespokalfinale gegen den Sechstligisten SV Pastow (Samstag, 23. Mai) zumindest die Teilnahme am DFB-Pokal sichern.







































