Borussia Dortmund
·3 April 2026
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AusgangslageDer BVB hat am Mittwochabend mit einem 36:33 gegen den VfL Oldenburg die kurzfristig aufgrund des Champions-League-Spiels in Budapest abgegebene Tabellenführung wieder zurückerobert. Nach 19 Spielen in der Hauptrunde stehen 35:3 Punkte auf dem Konto, die HSG Blomberg-Lippe folgt auf Platz zwei mit 34:4 Zählern. Im ewig spannenden NRW-Duell zwischen dem BVB und dem Team aus dem Lipperland haben die Schwarzgelben die jüngsten beiden Partien für sich entschieden. Das Hinspiel zu Jahresbeginn gewann der BVB mit 31:26, das Halbfinale im Final4 in Stuttgart mit 35:32.
Davon will sich BVB-Trainer Henk Groener aber nicht täuschen lassen: „Natürlich gibt das Selbstvertrauen. Aber die Partie in Blomberg wird wieder eine komplett andere werden. Die HSG hat zu Hause noch keinen Punkt abgegeben und bislang eine richtig gute Saison gespielt. Aber natürlich wollen wir das Spiel gewinnen und auf Platz eins in die Play-offs gehen.“
PersonalAm Mittwochabend gegen Oldenburg fehlten neben den Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller auch Alieke van Maurik und Torfrau Sarah Wachter. Ob es für van Maurik am Samstag zu einem Einsatz in Blomberg reicht, entscheidet sich kurzfristig. „Die Hoffnung ist vorhanden. Wenn alles passt, wird sie dabei sein. Alieke ist wichtig für uns. Als Linkshänderin bringt sie eine ganz andere Dynamik ins Spiel“, hofft Henk Groener auf den Einsatz der Niederländerin. Sarah Wachter wird dagegen noch weiter pausieren.
GegnerDie HSG Blomberg-Lippe zeichnet eine ungeheure Heimstärke und das Tempospiel aus, wie Alina Grijseels unterstreicht. Wen sie damit genau anspricht, ist klar: Blombergs Aushängeschild Nieke Kühne und das Zusammenspiel mit Kreisläuferin Laura Rüffieux. Zweiterfolgreichste Werferin hinter Nieke Kühne ist die Spanierin Ona Veque i Pena auf Linksaußen. Torfrau Melanie Veith gilt ebenfalls als ein starker Rückhalt. „Blomberg kann kämpfen und ein hohes Tempo gehen, verfügt über eine exzellente Abwehr, die Spielerinnen verstehen sich blind. Insgesamt hat Blomberg eine super Saison gespielt und nur einen Punkt weniger als wir auf dem Konto“, sagt Henk Groener.
Besser Platz eins oder Platz zwei?Das ist für Alina Grijseels keine Frage. „Es ist wichtig, dass wir Platz eins behalten. Aus meiner Sicht bringt das klare Vorteile mit sich. Sollte es in den Play-offs zu einem dritten Spiel kommen, haben wir ein Heimspiel mehr. Das kann entscheidend für uns sein – und gut für unsere Fans“, erklärt die BVB-Spielmacherin. Die Regularien sehen vor: Sollte der BVB auf Platz eins bleiben, würde die Mannschaft am 25. April zunächst in einem Heimspiel auf den Tabellenvierten Thüringer HC treffen. Danach folgt eine Woche später ein Rückspiel in Thüringen. Sollte dann noch ein Entscheidungsspiel nötig sein, würde das erneut eine Woche später in Dortmund stattfinden. Sollte es der BVB bis ins Finale schaffen, gilt die gleiche Regelung.









































