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·10 Januari 2026
Sieben Spiele in 21 Tagen: Kompany warnt vor dem Januar-Marathon

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·10 Januari 2026

Der FC Bayern steht vor einem Hammer-Start ins neue Jahr. Vincent Kompany warnt vor der extremen Belastung im Januar. Zeitgleich können sich die Bayern auf zwei Rückkehrer freuen.
Der FC Bayern startet mit voller Wucht ins neue Jahr – und Vincent Kompany weiß, dass die kommenden Wochen richtungsweisend sein können. Sieben Pflichtspiele in nur 21 Tagen, darunter fünf Bundesliga- und zwei Champions-League-Partien, verlangen dem Rekordmeister alles ab. Für den Bayern-Coach ist klar: Wer diese Phase übersteht, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil im Titelrennen.
Kurz vor seinem 50. Bundesliga-Spiel als Bayern-Trainer richtet Kompany den Blick weniger auf die Konkurrenz als auf die eigene Belastungssteuerung. Drei Spiele in den ersten sechs Tagen nach der Winterpause, dazu direkt mehrere Englische Wochen – der Belgier spricht offen von einer „heftigen“ Startphase, gerade nach der kurzen Erholungszeit.
Für Kompany steht fest, dass diese Wochen mehr sind als nur ein dichter Spielplan. Sie könnten über den weiteren Saisonverlauf entscheiden. Gelingt es dem Kader, den Januar ohne größere Rückschläge zu überstehen, sieht der Trainer seine Mannschaft optimal vorbereitet für die heiße Phase im Frühjahr, wenn in Bundesliga, Pokal und Champions League die Titel vergeben werden.
Zum Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg kann Kompany wieder auf Kapitän Manuel Neuer bauen, der seinen Muskelfaserriss auskuriert hat. Anders sieht es bei Joshua Kimmich aus. Der Mittelfeldchef fehlt weiterhin wegen hartnäckiger Sprunggelenksprobleme, ein Risiko wollen die Bayern bewusst vermeiden.
Die Marschroute ist klar: kein „On-off“, keine überstürzte Rückkehr. Der große Vorsprung in der Liga erlaubt es den Münchnern, Geduld walten zu lassen und den Fokus auf langfristige Stabilität zu legen – ein Luxus, den sich aktuell kaum ein anderer Topklub leisten kann.

Foto: IMAGO
Besonders sehnsüchtig erwartet wird die Rückkehr von Jamal Musiala. Nach seiner schweren Verletzung arbeitet der Nationalspieler Schritt für Schritt am Comeback, im Training wirkt er locker, fokussiert und zunehmend belastbar. Kompany stellte zuletzt in Aussicht, dass Musiala in einem der nächsten drei Spiele zumindest ein paar Minuten sammeln könnte.
Ein Einsatz gegen Wolfsburg von Beginn an gilt zwar als unwahrscheinlich, doch allein die Nähe zur Rückkehr ist ein positives Signal – sportlich wie emotional. Musiala soll behutsam aufgebaut werden, denn gerade im dichten Januar-Programm könnte seine Kreativität den Unterschied machen.
Der volle Spielkalender zwingt die Bayern dazu, die Last auf viele Schultern zu verteilen. Genau hier sieht Sportvorstand Max Eberl eine große Chance. Rotation ist kein Risiko, sondern Notwendigkeit – und gleichzeitig eine Bühne für junge Spieler.
Der Aufstieg von Lennart Karl dient dabei als Blaupause. Der 17-Jährige hat gezeigt, dass der Sprung aus dem Nachwuchs in den Profi-Alltag gelingen kann. Auch in den kommenden Wochen könnten weitere Talente Einsatzzeiten erhalten, wenn Kompany den Kader breit hält und gezielt steuert.









































