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·1 April 2026
Skyttä überragt: So lief die Länderspielpause für die FCK-Profis

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Enis Kamga (Deutschland U19), Mika Haas (Deutschland U20), Ji-Soo Kim (Südkorea U23), Dion Hofmeister (Deutschland U17), Norman Bassette (Belgien U21) und Naatan Skyttä (Finnland) durften ihre Nationalmannschaften vertreten. Während ein Spieler nicht zum Einsatz kam, konnten die anderen richtig auf sich aufmerksam machen.
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Für Enis Kamga hatte die Länderspielpause ein perfektes Ende. Zwar musste der hochtalentierte Torhüter in allen drei Spielen auf der Bank Platz nehmen, da Trainer Christian Wörns dem Stuttgarter Florian Hellstern den Vorzug gab, der sich durch starke Leistungen in der 3. Liga für die zweite Mannschaft des VfB empfohlen hatte. Doch der Frust war spätestens nach dem letzten Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft vergessen. Während die durchaus namhaft besetzte Mannschaft mit Kapitän Francis Onyeka (Bayer Leverkusen, aktuell leihweise beim VfL Bochum), Montrell Culbreath (Bayer Levekusen, ausgebildetet beim FCK) und dem unaufhaltsamen Otto Stange (HSV) im ersten Spiel noch in der Nachspielzeit einen sehenswerten Freistoß zum bitteren 2:2-Ausgleich gegen Schweden hinnehmen musste, konnte sie sich erst gegen Griechenland (1:0) und dann im entscheidenden Spiel gegen Österreich (3:2) durchsetzen. Am Ende stand die Qualifikation für die EM in Wales, die ausgiebig gefeiert wurde.
Auch Mika Haas blickt auf eine gelungene Länderspielphase zurück. Beim 2:1-Sieg gegen Tschechien kam der Linksverteidiger in der 69. Minute ins Spiel, ehe er beim 1:0-Erfolg in Polen in der Startelf stand. Dabei zeigte Haas mehrere überzeugende Aktionen. In der 66. Minute wurde er – gemeinsam mit vier weiteren Spielern – ausgewechselt, was eher rotationsbedingt als leistungsbezogen gewesen sein dürfte. U20-Nationaltrainer Hannes Wolf nutzte die Gelegenheit, um möglichst vielen Spielern Einsatzzeit zu geben. Mit seinen Leistungen dürfte sich Haas jedenfalls für weitere Nominierungen empfohlen haben.
Ji-Soo Kim war mit der südkoreanischen U23 unterwegs. Da beide Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, sind detaillierte Informationen rar.
Fest steht jedoch: Der Innenverteidiger kam sowohl beim 2:1-Sieg gegen Japans U21 als auch bei der 1:4-Niederlage gegen die USA zum Einsatz. Nun gilt es für Kim, die Reisestrapazen schnell abzuschütteln, um am Wochenende wieder eine Option für die Startelf zu sein.
Auch Norman Bassette dürfte mit breiter Brust in die Pfalz zurückkehren. Im stark besetzten Kader der belgischen U21-Nationalmannschaft mit großen Talenten wie Torhüter Mike Penders (22 Mio. MW, aktuell von Chelsea an Straßburg ausgeliehen) oder Kapitän Arthur Vermeeren (22 Mio. MW, aktuell von Leipzig an Marseille ausgeliehen) stand der Stürmer der Pfälzer in beiden Spielen auf dem Platz . Das Qualifikationsspiel für die U21-EM gegen Österreich konnten die Belgier mit Bassette in der Startelf mit 1:0 für sich entscheiden, im folgenden Freundschaftsspiel gegen die Niederlande gab es dann eine knappe 2:1-Niederlage. Dabei konnte sich Bassette in die Torschützenliste eintragen, was dem Offensivspieler sicherlich guttun wird.
Den wohl erfolgreichsten Länderspielaufenthalt erlebte Naatan Skyttä. Der Offensivspieler krönte seine Reise mit mehreren persönlichen Meilensteinen. Zunächst feierte er gegen Neuseeland sein Startelfdebüt, anschließend erzielte er gegen Kap Verde sein erstes Länderspieltor. Doch damit nicht genug: Skyttä lief mit der prestigeträchtigen Rückennummer 10 auf. Mit einem Marktwert von aktuell fünf Millionen Euro gehörte er zudem zu den wertvollsten Spielern im finnischen Aufgebot – gemeinsam mit Onni Valakari (San Diego). Die starke Turnierleistung blieb nicht unbelohnt: Skyttä wurde bei der FIFA Series zum Spieler des Turniers ausgezeichnet. Mehr geht kaum – herzlichen Glückwunsch, Naatan!
Mit Karim Heinen (Algerien U16), Hamza Ohran (Bosnien U17), Samet Acar (Türkei U18) sowie Alban Mehmetaj ( Kosovo U19) waren zudem auch Nachwuchsspieler des FCK auf Länderspielreise.
Hier zeigt sich, dass die gute Nachwuchsarbeit der Roten Teufel nicht unentdeckt bleibt.
Quelle: Treffpunkt Betze
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