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·9 Mei 2026
„So geht das nicht“: Bayern-Patron Hoeneß legt gegen Nagelsmann nach

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·9 Mei 2026

Uli Hoeneß hat seine Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann erneut verschärft. Der Ehrenpräsident des FC Bayern bemängelt vor allem die fehlende Stammelf der deutschen Nationalmannschaft – und zieht dabei indirekt auch einen Vergleich zu Vincent Kompany.
Die Weltmeisterschaft in Nordamerika rückt immer näher, doch bei Uli Hoeneß scheint die Skepsis mit Blick auf die deutsche Nationalmannschaft weiterhin groß zu sein.
Im Interview mit der FAZ äußerte sich der Bayern-Patron kritisch zur Arbeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann – und legte dabei deutlich nach. „Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen – dann haben wir eine Chance“, erklärte Hoeneß.
Bereits zuletzt hatte der 74-Jährige bei DAZN kritisiert, dass Nagelsmann seiner Meinung nach zu viel rotiere und bislang keine feste Formation gefunden habe.
Nun wurde Hoeneß noch konkreter. „Das kann ich so gar nicht sagen, denn die deutsche Mannschaft hat noch nie zweimal hintereinander mit derselben Mannschaft gespielt“, sagte er mit Blick auf die WM-Chancen des DFB-Teams.
Besonders kritisch sieht der Ehrenpräsident die fehlende Klarheit auf mehreren Schlüsselpositionen.
„Wer ist unser Mittelstürmer? Wer spielt Torwart? Wer rechter Verteidiger, wer linker?“, fragte Hoeneß öffentlich und warnte: „Wenn es so weitergeht, wird es passieren, dass wir zum ersten WM-Spiel eine Mannschaft auf den Platz schicken, die so noch nie zusammengespielt hat. Und das geht nicht.“

Foto: IMAGO
Im weiteren Verlauf seiner Aussagen lobte Hoeneß indirekt auch die Arbeit von Vincent Kompany beim FC Bayern – und stellte diese der Situation beim DFB gegenüber. „Die Situation ist dieselbe wie bei uns. Vor der Saison hat doch jeder gesagt: Der Kader ist zu klein, der Kader ist nicht gut genug“, erklärte der langjährige Bayern-Boss.
Trotz dieser Zweifel habe Kompany aus seiner Sicht genau das geschafft, was er aktuell bei der Nationalmannschaft vermisst. „Aber dann hat der Trainer die Spieler alle besser gemacht, und vor allem hat er aus den Spielern ein Team gemacht.“
Besonders deutlich wurde Hoeneß schließlich mit einer Aussage, die als direkte Spitze gegen Nagelsmann verstanden werden kann. „Aber unser Bundestrainer glaubt, er gewinnt das Spiel. Nein, die Mannschaft gewinnt das Spiel“, erklärte der 74-Jährige.
Damit stellt Hoeneß klar, dass aus seiner Sicht nicht taktische Experimente oder ständige Wechsel entscheidend seien, sondern vor allem eine funktionierende Einheit auf dem Platz.
Fakt ist: Nach den enttäuschenden WM-Auftritten 2018 und 2022 steht die deutsche Nationalmannschaft bei der kommenden Weltmeisterschaft enorm unter Druck. Ein erneutes frühes Ausscheiden wäre kaum zu vermitteln.
Für Julian Nagelsmann bietet das Turnier nun gleichzeitig die große Chance, seine Kritiker um Uli Hoeneß sportlich zum Schweigen zu bringen.
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