Borussia Dortmund
·26 Mei 2026
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Im Vergleich zum Heimsieg gegen den FSV Gütersloh nahm Cheftrainer Markus Högner zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Nach drei Spielen Pause aufgrund einer Oberschenkelverletzung kehrte Marina Scholz zurück und ersetzte Jasmin Jabbes auf der rechten Offensivseite. Die zweite Änderung betraf ebenfalls die rechte Seite: Mia Böger rückte für die angeschlagene Jenske Steenwijk in die Anfangsformation.
Beide Mannschaften starteten aktiv in die Partie und suchten früh den Weg nach vorne. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad erspielten sich die Dortmunderinnen über die agile Rita Schumacher erste Möglichkeiten (5., 6.). Die Gastgeberinnen überließen dem BVB über weite Strecken den Ballbesitz und setzten auf aggressives Pressing ab der Mittellinie.
Vor allem über die rechte Seite sorgten die Schwarzgelben immer wieder für Gefahr. Eine Hereingabe von Mia Böger landete an der Latte (13.), wenig später wurde eine Flanke von Marina Scholz in letzter Sekunde geklärt (15.). In der 19. Minute fiel die verdiente Führung: Noreen Günnewig setzte im Strafraum entschlossen nach und legte von der Grundlinie auf Annika Enderle zurück, die aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Gleichzeitig war es das 100. Saisontor der BVB-Frauen im 25. Saisonspiel.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit erspielten sich die Borussinnen weiterhin Vorteile, kamen aber zunächst nur zu wenigen klaren Abschlüssen. Enderle verfehlte mit einem Distanzschuss knapp das Tor (32.), ehe Rita Schumacher mit einer starken Einzelaktion auf 2:0 erhöhte. Nach einer Balleroberung am Strafraum der Essenerinnen traf Dortmunds erfolgreichste Torschützin gefühlvoll in die lange Ecke (35.).
Mit der Führung im Rücken gewann der BVB zunehmend die Kontrolle und drängte auf den dritten Treffer. Gleichzeitig war Laura van der Laan zur Stelle und verhinderte mit einer starken Parade den möglichen Anschlusstreffer. Mit dem 2:0 ging es nach einer langen Nachspielzeit in die Kabine.
Nach Wiederbeginn verteidigten die BVB-Frauen die ersten Standardsituationen der Gastgeberinnen konsequent und kamen über Umschaltsituationen zu weiteren Möglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen immer stärker in die Essener Hälfte.
In der 69. Minute fiel das 3:0: Nach einem Ballgewinn leitete Sara Ito den nächsten Konter über Rita Schumacher ein. Ronja Leubners Abschluss konnte zunächst noch abgewehrt werden, doch die kurz zuvor eingewechselte Celina Baum staubte erfolgreich ab. Nur drei Minuten später waren die Rollen vertauscht: Baum schickte Leubner mit einem Steckpass auf die Reise, die unter Bedrängnis zum 4:0 vollendete.
Die mitgereisten BVB-Fans durften wenig später erneut jubeln. Nach einem Freistoß von Melanie Schuster legte Frederike Kempe per Kopf auf Ronja Leubner ab, die aus kurzer Distanz zum 5:0 traf (83.).
In der Schlussphase legten die Schwarzgelben noch einmal nach: Nach Vorlagen von Jasmin Jabbes und Willeke schnürte Leubner mit ihren Treffern in der 91. und 92. Minute einen Viererpack und stellte den 7:0-Endstand her. Trotz der hohen Temperaturen behielten die BVB-Frauen bis zum Schluss einen kühlen Kopf und belohnten sich für eine konzentrierte und konsequente Leistung mit einem deutlichen Auswärtserfolg.
Im Parallelspiel gewann auch die U21 des 1. FC Köln und verteidigte damit ihren Zwei-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze. Am letzten Spieltag reicht den BVB-Frauen bei einem eigenen Sieg bereits ein Unentschieden der Kölnerinnen, um die Aufstiegsspiele doch noch zu erreichen.
Am letzten Spieltag der Regionalliga West empfängt Schwarzgelb das Team von Vorwärts Spoho Köln im Stadion Rote Erde. Anpfiff gegen die Kölnerinnen ist am Sonntag (31.05.) um 13:00 Uhr. Tickets für das letzte Heimspiel der BVB-Frauen sind im BVB-Online-Ticketshop erhältlich (Stehplatz: 3 Euro, Sitzplatz: 5 Euro). Zudem wird Pluto TV die Partie live und kostenfrei übertragen.
BVB-Frauen: Van der Laan – Böger, Kempe, Wöhrn (80. Schuster), Vogel – Günnewig (75. Reimann), Ito, Leubner – Scholz (67. Willeke), Schumacher (75. Jabbes), Enderle (67. Baum)
Tore: 0:1 Enderle (19.), 0:2 Schumacher (35.), 0:3 Baum (69.), 0:4 Leubner (72.), 0:5 Leubner (83.), 0:6 Leubner (91.), 0:7 Leubner (92.)







































