SSV Ulm 1846 Fußball: Neue Hoffnung nach erlösendem Sieg | OneFootball

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·3 April 2025

SSV Ulm 1846 Fußball: Neue Hoffnung nach erlösendem Sieg

Gambar artikel:SSV Ulm 1846 Fußball: Neue Hoffnung nach erlösendem Sieg

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat sich Mitte März recht überraschend auf der Chef-Trainer-Position verändert. Auf den früheren Erfolgscoach Thomas Wörle folgte Robert Lechleiter, der dem Aufsteiger zu neuen Kräften verhelfen soll. Spätestens beim jüngsten 2:1-Heimsieg fruchtete der Plan.

Leicht gefallen ist den Verantwortlichen des SSV Ulm die Entscheidung, Thomas Wörle zu beurlauben, ganz sicher nicht. Der ehemalige Chef-Coach der Spatzen hat schließlich innerhalb von zwei Jahren den historischen Durchmarsch von der Regional- bis in die Zweite Liga geschafft und den Verein dort in dieser Saison mindestens mal stetig auf Tuchfühlung zum Klassenerhalt gehalten. „Dennoch“, befand Geschäftsführer Markus Thiele, „sind wir alle im Verein nach Bewertung aller Faktoren überzeugt von diesem Schritt.“


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Der wohl wichtigste Faktor, den Thiele dafür herbeiführte: „Wir haben von den letzten 18 Spielen nur eines gewonnen.“ Im besagten Zeitraum bis nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln vor knapp einem Monat fuhr Ulm lediglich einen Dreier ein – gegen Schlusslicht Jahn Regensburg feierte die Spatzen am 19. Spieltag einen 5:1-Triumph. Für Wörle war daher nach einer weiteren Durststrecke von sechs Partien nach dem 0:1 gegen die Domstädter Schluss. Ulm präsentierte stattdessen Robert Lechleiter als seinen internen Nachfolger. Der 44-Jährige war zuvor Trainer der U19 beim SSV.

Seitdem gilt laut Thiele rund ums Donaustadion: „Neustart, Kräfte bündeln, Zusammenhalt, alles für den Klassenverbleib geben. Robert Lechleiter und sein Team haben dafür alle Unterstützung.“ Im zweiten Anlauf unter seiner Regie hat es dann nach sieben insgesamt sieglosen Spielen mit dem ersehnten Sieg geklappt. Einem 1:1 zum Auftakt des Neu-Coaches beim Karlsruher SC folgte der erlösende 2:1-Erfolg im heimischen Donaustadion gegen den SV Darmstadt vergangene Woche.

Damit steht der Club aus dem Schwabenland zwar immer noch auf Rang 17 – durch die Punkteteilung zwischen den direkten Konkurrenten Preußen Münster und Eintracht Braunschweig (1:1) ist Ulm am Ende des 27. Spieltags aber zumindest von drei auf nur noch einen Punkt an den Relegationsrang herangerückt. Das rettende Ufer? In Sicht. Der Mut? Zurück. „Wir haben gesagt: Wir haben acht Endspiele. Das erste haben wir gewonnen“, betonte Lechleiter selbstbewusst.

Er kann in den finalen sieben Spielen auf die Qualitäten von Oliver Batista Meier bauen. Dem früheren deutschen Meister des FC Bayern München gelangen seit seinem Winterwechsel von Drittligist Dynamo Dresden zu den Spatzen schon drei Treffer und zwei Vorlagen. Damit beweist er sich früh als absoluter Gewinn für den Aufsteiger. Den drittharmlosesten Angriff der Liga schulterten nämlich bisher Semir Telalovic als Toptorschütze mit neun Treffern und der von Bayern München ausgeliehene Zehner Maurice Krattenmacher als bester Vorlagengeber mit sieben Assists quasi alleine.

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