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·30 April 2026

Straßburg angeschlagen, Rayo Vallecano führt im Halbfinale

Gambar artikel:Straßburg angeschlagen, Rayo Vallecano führt im Halbfinale

Rayo Vallecano 1:0 RC Strasbourg

Rayo Vallecano empfing RC Strasbourg in seinem allerersten europäischen Halbfinale in Vallecas und setzte sich im Hinspiel durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte Strasbourg das Tempo und die Intensität von Rayo nicht mehr mitgehen, lebt aber für das Rückspiel weiter.

Die Stimmung in Vallecas glich einem Volksfest, und die Rayo-Fans wirkten fast überrascht, als mitten in dieser großen Nacht im Barrio plötzlich ein Fußballspiel begann. Strasbourg startete besser und ließ den Ball mit einer Geschmeidigkeit laufen, die Inigo Perez Sorgen machen musste. Immer wieder überspielten sie das Pressing von Rayo, während Julio Enciso zwischen Mittelfeld und Abwehr durch die Räume schwirrte. Er wirkte wie der Spieler, der die entscheidende Lücke finden könnte, doch mehrere starke Eingriffe von Florian Lejeune hielten die Franzosen in Schach.


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Erst nach einer halben Stunde fand Rayo wirklich in die Partie. Als sie Strasbourg zum ersten Mal tief einschnürten, bediente Isi Palazon Alemao am langen Pfosten, der sich streckte, den Ball aber nicht sauber per Kopf erwischte. Das war jedoch die klarste Chance, und wie bei Strasbourg endeten auch Rayos Bemühungen, Möglichkeiten herauszuspielen, meist abrupt an der Strafraumkante. Nicht nur das Vorankommen war schwierig, auch kontrollierter Ballbesitz war kaum zu finden. Bezeichnend für den zähen Charakter des Spiels war, dass Pathe Ciss und Emanuel Emegha in eine andauernde, grollende Umarmung verstrickt waren, teils freundschaftlich, teils regelwidrig.

Rayo übernimmt in der zweiten Halbzeit die Kontrolle

Inigo Perez dürfte mit dem Start seiner Mannschaft in die zweite Halbzeit deutlich zufriedener gewesen sein. Die Gastgeber waren auf dem gesamten Platz einen Schritt näher an den Spielern von Strasbourg, schnitten ihnen die Auswege ab, wie es ihnen im ersten Durchgang noch nicht gelungen war. Von da an gewann Rayo den Ball weit vorne zurück, und nachdem Ilias Akhomach einen Freistoß herausgeholt hatte, brachte die folgende Ecke den Durchbruch. Isi Palazons hoher Ball von links wurde von Alemao leicht verlängert und senkte sich am langen Pfosten ins Tor — so sanft wie der Jubel ohrenbetäubend war.

Wenn sich beide Teams in der ersten Halbzeit gehemmt gefühlt hatten, begann das klaustrophobische Vallecas nun, sich um Strasbourg zusammenzuziehen. Jetzt warteten Rayos Mittelfeld und Abwehr nur darauf, jedes Mal zuzupacken, wenn ein Angriff von Strasbourg oder Rayo zusammenbrach. Eine zweite Ecke, diesmal von rechts, wurde kurz darauf von Lejeune verlängert, und nur eine hektisch hochgerissene Hand von Mike Penders verhinderte diesmal, dass in Vallecas erneut die Grundfesten bebten.

Die Mannschaft von Gary O’Neil schien zu diesem Zeitpunkt jede Hoffnung aufgegeben zu haben, das Spiel noch zu kontrollieren, und kam nur noch selten über die Flügel nach vorne — fast immer von Lejeune gestoppt. Der verärgerte O’Neil wurde in den letzten zehn Minuten der Begegnung geradezu Simeone-haft, als das Spiel fast zum Erliegen kam und sich zwischen Fouls und mehreren Forderungen nach Rot festfraß, denen der Schiedsrichter jedoch nicht nachkam. Aus einem nervösen Spiel, angeheizt vom Publikum in Vallecas, war nun ein hitziges geworden.

Als Inbegriff defensiver Ruhe leistete sich Lejeune seinen einzigen Makel in der 87. Minute. Rayo blieb obenauf, und eine weitere hoch hereingezogene Ecke landete auf seinem Kopf — völlig frei, sechs Meter vor dem Tor. Penders musste sich für die Parade allerdings nicht einmal bewegen. Lejeune schaute noch lange aufs Tor, nachdem der belgische Keeper den Ball längst wieder aufgenommen hatte.

Ohne mit letzter Entschlossenheit auf das zweite Tor zu gehen, hatte Rayo sich in der Hälfte von Strasbourg festgesetzt, und der Preis für ein Durchkommen war für die Gäste fast jedes Mal zu hoch. Die Gastgeber hatten noch eine letzte goldene Gelegenheit, als Sergio Camello der Aufmerksamkeit von drei Verteidigern entkam und auf Gerard Gumbau zurücklegte. Doch der bekam mit nur noch dem Torhüter vor sich seine Füße nicht sortiert — der Seufzer war ein seltener Ausdruck von Enttäuschung an diesem Abend.

Als Perez seine letzte Wechselentscheidung traf und Gumbau für den bissigen Unai Lopez brachte, standen sieben Spieler von Strasbourg vornübergebeugt da und dehnten sich. Lopez’ Gegenüber, Samir El Mourabet, humpelte nach vorne. Auch wenn Rayo der Anzeigetafel nicht allzu großen Schaden zufügte, beendete Strasbourg die Partie angeschlagen und mitgenommen.

Rayo nimmt nächste Woche einen Vorsprung mit nach Frankreich, dürfte sich aber fragen, ob die eigenen Chancen das Ergebnis nicht etwas zu knapp aussehen lassen. Woran es ihnen auf dem Flug ins Elsass nicht mangeln wird, ist Geist und Glaube. Bei einer letzten Ehrenrunde in Vallecas auf ihrer Europareise hallten Gesänge von „Yes we can“ durch das Stadion.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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