Thioune bestätigt Abwehr-Ausfall bei Werder Bremen | OneFootball

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·24 April 2026

Thioune bestätigt Abwehr-Ausfall bei Werder Bremen

Gambar artikel:Thioune bestätigt Abwehr-Ausfall bei Werder Bremen

Der Derbysieg gegen den Hamburger SV hat Werder Bremen ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Zwar stehen die Grün-Weißen in der Bundesliga-Tabelle weiterhin auf Platz 15, konnten ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz aber auf fünf Punkte ausbauen.

Klar ist jedoch auch, dass sich die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune in den kommenden Wochen nicht auf diesem kleinen Polster ausruhen sollte. Schon am Sonntag (15:30 Uhr) sollen daher beim schwierigen Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart, der noch um die Qualifikation für die Champions League kämpft, die nächsten drei Punkte her.


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Dieses Vorhaben wird jedoch durch mehrere Ausfälle erschwert. Neben Leonardo Bittencourt und Marco Grüll, die gegen den HSV ihre jeweils fünfte Gelbe Karte gesehen haben, wird auch Felix Agu weiterhin fehlen. Der Linksverteidiger laboriert laut Thioune nach wie vor an muskulären Problemen, durch die er bereits das Derby verpasst hatte.

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Felix Agu fällt derzeit aus | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

"Der Plan ist, dass er möglichst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigt. Dafür muss er körperlich aber wieder komplett stabil sein. Da wollen wir kein Risiko eingehen", erklärte Thioune auf der Pressekonferenz vor der Partie.

"Er muss vielleicht auch selber lernen, frühzeitig zu signalisieren, wenn der Impact zu hoch ist. Felix kann nur 0 oder 100 Prozent. Er versucht da, die Grenzen zu verschieben, immer einsatzbereit zu sein."Thioune über Agu

Werder-Lazarett weiterhin groß - Thioune hat "Qual der Wahl" in der Innenverteidigung

Unverändert ist der Stand auch bei den langzeitverletzten Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss), Keke Topp und Mitchell Weiser (beide Kreuzbandriss), auch wenn der Routinier gute Schritte zum Comeback macht und Einsätze noch in dieser Saison nicht ausgeschlossen sind.Thioune schränkte jedoch ein: "Drei Wochen sind nur noch ein kleines Zeitfenster. Wir sind ja auch mit ihm in Gesprächen, da ist es vielleicht etwas, was zukünftig sehr, sehr gut miteinander matchen kann. Er soll sich nicht getrieben fühlen."

Als Favorit gehen die ersatzgeschwächten Bremer aber definitiv nicht in die Begegnung mit dem VfB. Immerhin sieht es in der Innenverteidigung deutlich besser aus: Nach der doppelten Rückkehr des zuletzt Rotgesperrten Kapitäns Marco Friedl und des verletzten Maximilian Wöber hat Thioune "jetzt die Qual der Wahl".Am Freitag sagte der Coach: "Es wird eine harte Entscheidung, wenn der eine oder anderen nicht spielt – das ist aber eher ein Segen, als sich wie vor ein paar Wochen Gedanken machen zu müssen, wen ich überhaupt aufstelle."

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