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·9 Januari 2026
Torwart-Frage: Das steckt hinter Gladbachs Transfergerüchten

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·9 Januari 2026

Die Torwartfrage bei Borussia Mönchengladbach entwickelt sich zu einem der spannendsten Themen rund um den Klub. Mehrere Namen kursieren, darunter Tjark Ernst und Ex-Gladbacher Jonas Kersken, die laut Sky Sport News mit einem Wechsel an den Niederrhein in Verbindung gebracht werden. Doch ist ein neuer Keeper wirklich notwendig?
Sportlich gibt es aktuell kaum Bedarf. Moritz Nicolas zählt zu den formstärksten deutschen Torhütern der Bundesliga und steht sogar im erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft. Ein WM-Ticket für 2026 in den USA, Kanada und Mexiko erscheint realistisch – womöglich als einziger Gladbacher Profi.
Vertraglich ist Nicolas bis 2029 gebunden. Dennoch mehren sich Medienberichte, wonach der 28-Jährige im kommenden Sommer den nächsten Karriereschritt anstrebt. Für Gladbach wäre ein Verkauf finanziell attraktiv: Eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich gilt als realistisch.
Fest steht: Tobias Sippel beendet im Sommer seine aktive Karriere und rückt ins Torwarttrainer-Team auf. Jonas Omlin steht zwar noch bis 2027 unter Vertrag, doch aufgrund seines hohen Gehalts und wiederkehrender Verletzungen gilt er nicht als langfristige Nummer eins. Sollte er bleiben, ist seine Rolle klar als Nummer zwei definiert.
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Mit Tiago Pereira Cardoso verfügt Gladbach über eines der spannendsten Torwarttalente Europas. Der Luxemburger stand bereits fünfmal in der Bundesliga zwischen den Pfosten und absolvierte sechs Länderspiele für Luxemburg. Mit 1,90 m Körpergröße, starken fußballerischen Fähigkeiten und großer Ruhe bringt er alles für eine Top-Karriere mit.
Die zentrale Frage: Ist Cardoso schon bereit für die Nummer eins? Falls nicht, braucht er zwingend Spielpraxis auf hohem Niveau. Nach seinem im Sommer 2024 unterschriebenen langfristigen Profivertrag bei Borussia Mönchengladbach (genaue Laufzeit nicht öffentlich bekannt) wäre eine Leihe die sinnvollste Lösung – alles andere könnte seine sportliche Entwicklung ausbremsen.

Cardoso Gladbachs-Zukunftshoffnung – Photo by Sebastian Widmann/Getty Images
Auch Jan Olschowsky wird nach seiner Leihe zu Alemannia Aachen zurückkehren. Zwar ist er dort Stammtorhüter, allerdings kassierte Aachen eine der höchsten Gegentorquoten der 3. Liga. Ob Olschowsky realistisch als Nummer eins in Gladbach eingeplant werden kann, erscheint derzeit fraglich.
Die Entscheidungskette ist klar:
Sollte sich Gladbach extern verstärken, gilt Tjark Ernst als hochinteressante Option. Der deutsche U21-Nationaltorhüter hat klare Ansprüche auf die Nummer eins. Ein Transfer wäre jedoch wohl nur realistisch, wenn Hertha BSC den Aufstieg verpasst – und dürfte über fünf Millionen Euro kosten.
Ebenfalls ein Thema: Jonas Kersken. Der Ex-Gladbacher ist bei Arminia Bielefeld unumstrittene Nummer eins, feierte den Aufstieg in die 2. Bundesliga und überzeugt mit konstant starken Leistungen. Eine Rückkehr an den Niederrhein würde ebenfalls eine Ablöse im Millionenbereich erfordern.

Gladbach mit externer Option? – Photo by Selim Sudheimer/Getty Images
Borussia Mönchengladbach steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung im Tor. Zwischen Verkaufserlösen, Talentförderung und kurzfristiger Stabilität müssen die Verantwortlichen den optimalen Weg finden.
Wer sollte in der kommenden Saison im Gladbacher Tor stehen?Diskutiert mit und schreibt eure Meinung in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Thomas F. Starke/Getty Images









































