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·3 Januari 2026
Trainingsstreik: HSV-Keeper will Wechselfreigabe erzwingen

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Daniel Peretz hatte sich von seiner Leihe zum Hamburger SV mehr erhofft. Der Torwart möchte die Rothosen deshalb vorzeitig verlassen und setzt wohl auf einen Streik, um seine Freigabe für einen Abgang zu erzwingen.
Daniel Peretz sollte beim HSV als Herausforderer von Daniel Heuer Fernandes und potenzielle Nummer eins Spielpraxis sammeln. Der Israeli verlor jedoch den internen Zweikampf um den Platz im Tor. Folglich kam der 25-Jährige in dieser Saison nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal. Zu wenig für ihn und seinen Stammklub Bayern München. Daher sollen sich die Münchner bereits mit einem vorzeitigen Leihabbruch beschäftigt haben und wollen Peretz für die zweite Saisonhälfte bei einem anderen Verein unterbringen.
Laut „Sky“ hat sich der Rekordmeister grundsätzlich mit dem FC Southampton geeinigt. Der englische Zweitligist würde Peretz gerne ausleihen und hat sich wohl auch eine Kaufoption gesichert. In Hamburg will man von einem beschlossenen Wechsel zu den „Saints“, über den einige Medien berichteten, allerdings nichts wissen. Der Hamburger SV will den Schlussmann nur abgeben, wenn ein Ersatz gefunden wurde. Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, soll Peretz zu einer drastischen Maßnahme gegriffen haben, um eine vorzeitige Trennung herbeizuführen.
Demnach ist der israelische Nationalspieler „faktisch“ in den Streik getreten. Peretz fehlte beim ersten HSV-Training in diesem Jahr weitgehend. Er absolvierte keine Einheiten auf dem Rasen, sondern lediglich ein Programm im Kraftraum. Der Torwart habe dem Klub mitgeteilt, dass er sich derzeit „nicht in der Lage“ fühle, am regulären Trainingsbetrieb teilzunehmen. Die „Hamburger Morgenpost“ vermutet, dass der 25-Jährige damit einen Wechsel erzwingen will. Seine Unzufriedenheit über die derzeitige Situation beim Nordklub ist schon länger bekannt.
„Natürlich bin ich enttäuscht. Es sind Dinge passiert, die ich nicht kontrollieren kann“, hatte Peretz bereits im Oktober seinen Unmut geäußert. Der Torhüter betonte jedoch auch, für sein Verhalten und seine Einstellung „verantwortlich“ zu sein. Ein Trainingsstreik könnte wohlüberlegt sein. Ein vorzeitiger Abschied vom Hamburger SV wäre nur möglich, wenn alle Parteien einem Leihabbruch zustimmen. Die Leihe zum FC Southampton, die bereits als sicher galt, ist indes unsicher.









































