Transfergerüchte: Skov Olsen vor Abschied + Shiogai, Doekhi, Ajer im Visier | OneFootball

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·14 Januari 2026

Transfergerüchte: Skov Olsen vor Abschied + Shiogai, Doekhi, Ajer im Visier

Gambar artikel:Transfergerüchte: Skov Olsen vor Abschied + Shiogai, Doekhi, Ajer im Visier

Der VfL Wolfsburg steckt mitten in einer richtungsweisenden Transferphase. Nach sportlich enttäuschenden Wochen wächst der Druck auf die Verantwortlichen, den Kader punktuell zu verändern. Mehrere Personalien stehen dabei im Fokus, sowohl auf der Abgangs- als auch auf der Zugangsseite.

Zwischen Aufbruch und Korrektur

Die sportliche Lage zwingt den VfL zum Handeln. Vor allem die hohe Gegentorzahl und fehlende Durchschlagskraft in der Offensive haben die Schwächen des aktuellen Kaders offengelegt. Entsprechend intensiv laufen die Gespräche und Sondierungen auf dem Transfermarkt.


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Skov Olsen vor Abschied nach Schottland

Der Abgang von Andreas Skov Olsen soll laut Medienberichten unmittelbar bevorstehen. Der dänische Nationalspieler soll noch Mittwoch nach Glasgow reisen, um dort den Medizincheck bei den Rangers zu absolvieren und einen Vertrag bis zum Saisonende zu unterschreiben. Beide Klubs haben sich nach Informationen der WAZ auf eine Leihe geeinigt. Zudem soll eine Kaufoption Teil des Deals sein.Skov Olsen war vor einem Jahr für elf Millionen Euro vom FC Brügge nach Wolfsburg gewechselt, konnte sich beim VfL jedoch nie dauerhaft durchsetzen. Vereinbarte Bonuszahlungen wurden aufgrund der sportlichen Entwicklung nicht fällig. In Wolfsburg hofft man nun, dass der Flügelspieler in Schottland zu alter Stärke findet und seinen Marktwert perspektivisch steigert.

Suche nach neuem Tempo im Sturm

Unabhängig davon arbeitet der VfL an einer Verstärkung für den Angriff. Ein konkreter Kandidat ist Kento Shiogai von NEC Nijmegen. Der Offensivspieler gehört zu den auffälligsten Angreifern der niederländischen Liga und kommt in dieser Saison auf neun Tore in 14 Pflichtspielen. Seine Schnelligkeit erinnert an Mohammed Amoura, der den Klub im Sommer voraussichtlich verlassen wird.Shiogai gilt als hochveranlagt, ist aber kein günstiger Kandidat. Eine mögliche Ablöse könnte sich im Bereich von rund zehn Millionen Euro bewegen. NEC Nijmegen zeigt sich bislang zurückhaltend und möchte den Spieler aktuell nicht abgeben, auch wenn es Hinweise auf eine Ausstiegsklausel gibt. Sollte dieser Transfer scheitern, muss sich der VfL um Alternativen bemühen.

Defensive als größte Baustelle

Die Abwehr bleibt das drängendste Problem. Die vielen Gegentore und die deutliche Niederlage in München haben den Handlungsbedarf schonungslos offengelegt. In diesem Zusammenhang wird Danilho Doekhi von Union Berlin gehandelt. Der Innenverteidiger steht noch bis Saisonende unter Vertrag, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich.Ein Wintertransfer könnte Union noch eine Ablöse einbringen, konkrete Verhandlungen mit dem VfL soll es bislang jedoch nicht geben. Doekhi steht zudem bei Klubs aus England und Italien auf dem Zettel, was die Konkurrenzsituation verschärft.

Ajer bleibt ein langfristiges Thema

Schon seit Monaten beschäftigt sich der VfL mit Kristoffer Ajer vom FC Brentford. Der vielseitig einsetzbare Norweger kann sowohl innen als auch außen verteidigen und soll sich im Herbst bereits das Wolfsburger Trainingsgelände angeschaut haben.Brentford würde den Stammspieler allerdings nur ungern abgeben. Mit einem Marktwert von rund 16 Millionen Euro wäre Ajer zudem eine kostspielige Lösung, die gut überlegt sein will.

Unruhige Wochen mit offenen Enden

Die kommenden Tage dürften zeigen, welche Pläne der VfL konkret umsetzen kann. Klar ist nur, dass sich der Klub nicht mehr auf kosmetische Korrekturen beschränken kann. Der Kader steht vor einer entscheidenden Phase, in der Transfers über den weiteren Saisonverlauf mitentscheiden könnten.

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