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·6 Maret 2026
Türkischer Pokal erneut vor Mega-Reform: TFF kippt Format – Ab 2026 wieder im brutalen K.-o.-System

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·6 Maret 2026

Der Türkische Fußballverband (TFF) hat eine grundlegende Änderung im Wettbewerbssystem des türkischen Pokals beschlossen. In einer Sitzung des Verbandsvorstands wurde festgelegt, dass der nationale Pokalwettbewerb ab der Saison 2026/27 wieder in einem klar strukturierten Ausscheidungsmodus ausgetragen wird.
Mit dieser Entscheidung reagiert der Verband auf die Diskussionen über das bisherige System und will den Wettbewerb übersichtlicher sowie sportlich klarer gestalten.
Im neuen Format beginnt der Wettbewerb mit fünf Qualifikationsrunden. Danach folgen die klassischen K.-o.-Phasen des Pokals: das Achtelfinale, das Viertelfinale, das Halbfinale sowie das Finale.
Die Struktur orientiert sich damit stärker an traditionellen Pokalwettbewerben. Vereine müssen sich über mehrere Ausscheidungsrunden nach oben arbeiten, bis schließlich die letzten Mannschaften um den Titel kämpfen.
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Eine Besonderheit bleibt im neuen System bestehen. Während die meisten Runden im Einzelspiel-K.-o.-Modus entschieden werden, wird das Halbfinale weiterhin über zwei Spiele ausgetragen. Die Teams treffen dort also in einem Hin- und Rückspiel aufeinander, bevor das Finale erreicht wird.
Alle anderen Begegnungen werden in einer einzigen Partie entschieden, was den Wettbewerb kompakter und dramatischer machen soll.
Mit den neuen Qualifikationsrunden und der anschließenden K.-o.-Phase wird der Wettbewerb insgesamt über zehn Pokalwochen verteilt. Der Verband plant damit einen klaren zeitlichen Rahmen für den gesamten Wettbewerb.
Der TFF verfolgt mit der Reform das Ziel, den türkischen Pokal wieder stärker als eigenständigen Wettbewerb zu positionieren. Durch ein klar strukturiertes Ausscheidungssystem sollen Spannung, sportlicher Wettbewerb und Aufmerksamkeit für den Pokal erhöht werden.
Im türkischen Pokal sind die Entscheidungen in den Gruppen A, B und C gefallen. Nach Abschluss der Spiele stehen nun die acht Viertelfinalisten fest, die im türkischen Pokal um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.
Die nächste Runde wird im Einzelspielmodus ausgetragen. Damit ist klar: Im Viertelfinale entscheidet jeweils nur eine Partie über das Weiterkommen. Die Begegnungen sind für den 21., 22. und 23. April angesetzt.
Für die Auslosung wurden die qualifizierten Teams in zwei Töpfe eingeteilt. Im Topf der gesetzten Mannschaften befinden sich Besiktas, Galatasaray, Samsunspor und TÜMOSAN Konyaspor. Im anderen Topf stehen Fenerbahce, Trabzonspor, Iskenderunspor und Corendon Alanyaspor.
Die gesetzten Teams haben im Viertelfinale Heimrecht und treten damit als Gastgeber an. Gleichzeitig gilt für die Auslosung eine weitere Einschränkung: Mannschaften, die zuvor in derselben Gruppe gespielt haben, können in dieser Runde nicht erneut aufeinandertreffen.
Damit ist die Ausgangslage für die K.-o.-Phase klar definiert. Jetzt richtet sich der Blick auf die Auslosung und die Frage, welche Duelle im Viertelfinale des türkischen Pokals zustande kommen.
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