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·12 April 2026

"Tun, was wir tun sollten" – Fenerbahçes Kanté und Talisca in Top-Form

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In Kayseri hat sich Fenerbahçe am Samstagabend keine Blöße gegeben, stattdessen einen standesgemäßen 4:0-Auswärtssieg eingefahren. Vor allem das Mittelfeld um Kanté und Guendouzi trumpfte gegen den Abstiegskandidaten auf. Talisca gefiel einmal mehr als Offensiv-Allrounder. 

"Heute hat sich unsere Mannschaftsleistung im Ergebnis widergespiegelt. Wir haben einen großartigen Sieg errungen, weil wir auch einfach gut gespielt haben. Wir befinden uns jetzt in der Endphase der Liga, in der wir uns keine Fehler erlauben können", erklärte Ederson nach Schlusspfiff gegenüber beINSports. Bis auf wenige Ausnahmen hatte Fenerbahçes Schlussmann in Kayseri einen ruhigen, nahezu beschäftigungslosen Samstagabend, weil seine Vorderleute das Spielgeschehen dominierten.


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Kanté bodenständig: "Wir tun, was Mittelfeldspieler tun sollten."

Nachdem noch einige aussichtsreiche Chancen vergeben wurden, gelang N’Golo Kanté mit seinem ersten Tor im marineblauen Dress der Dosenöffner. "Ich freue mich über mein Tor und den Sieg", erklärte der Franzose in typisch zurückhaltender, fast schüchterner Art. Statt sich selbst zu loben verwies der 34-Jährige lieber auf das immer besser funktionierende Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen, allen voran mit Mittelfeld-Nebenmann Guendouzi: "Unser Trainer will, dass wir das tun, was Mittelfeldspieler tun sollten. Und wir versuchen, das umzusetzen. Mattéo Guendouzi ist ein sehr guter Spieler. Ich freue mich, mit ihm zusammenzuspielen."

Achter, Neuner, Zehner – Talisca glänzt überall

Und dann war da noch ein wieder mal bestens aufgelegter Anderson Talisca. Der brasilianische Offensivmann spielte 90 Minuten durch, erzielte zwei Tore, bekleidete im Spielverlauf gleich mehrere Positionen – angefangen als Zehner, zwischenzeitlich immer wieder auch zurückgezogen als Achter, am Ende die klare Sturmspitze. Trainer Domenico Tedesco bescheinigte seinem Brasilianer ohnehin schon, dass er immer zu Top-Leistungen im Stande sei – egal auf welcher Position. "Ich bin sehr zufrieden mit mir selbst. Ich habe in dieser Saison viel gelernt. Mein ganzes Leben lang habe ich als Zehner gespielt. Diese Saison war ich eher ein Neuner", meinte der Linksfuß in Kayseri.

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