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·18 April 2026

VAR-Drama in Hoffenheim – BVB verliert spät

Gambar artikel:VAR-Drama in Hoffenheim – BVB verliert spät

Zweimal Handspiel, zweimal VAR, zweimal Kramaric. Borussia Dortmund unterlag bei der TSG Hoffenheim mit 1:2 (0:1). Kramaric brachte die Kraichgauer in der 42. Minute in Führung. Guirassy glich spät in der 87. Minute aus. In der achten Minute der Nachspielzeit erzielte erneut Kramaric vom Punkt den Siegtreffer.

Drei Veränderungen gab es in der Startelf des BVB im Vergleich zum 0:1 daheim gegen Bayer Leverkusen: Beier, Süle und Chukwuemeka begannen für Guirassy, Bensebaini und Brandt (alle Bank). Süle stand erstmals seit mehr als zwei Monaten in der Anfangsformation.


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Die Partie begann furios. Nach nur wenigen Sekunden kam Asllani zum ersten Abschluss, den die Dortmunder Verteidigung jedoch klären konnte. Hoffenheim blieb aber weiter am Drücker. In der sechsten Minute klatschte ein Aufsetzer von Lemperle an den Querbalken. Mit frühem Pressing setzte die TSG die Borussia unter Druck. Die Schwarz-Gelben versuchten, sich mit langen Bällen zu befreien.

Schrecksekunde für den BVB in der zehnten Minute, als Ryerson und Kobel zusammenrasselten. Nach kurzer Behandlungspause stand der Keeper wieder und es ging weiter. Mit einem Kopfball von Svensson, der aber über das Tor ging, meldeten sich auch die Gäste nach einer Viertelstunde in der Partie an.

Nach 20 Minuten nahm sich die Begegnung eine kleine Atempause. Fábio Silva hüben (25.) und Kramaric drüben (27.) kamen zu den nächsten Torgelegenheiten.

Doppeltes Pech für die Dortmunder in der 37. Minute. Bei einem Schuss von Kramaric rutschte Süle im eigenen Sechzehner weg und musste verletzt den Platz verlassen. Da der BVB-Verteidiger bei seinem Sturz den Ball an den Arm bekommen hatte, entschied Schiedsrichter Siebert nach Ansicht der Bilder auf Handelfmeter. Kramaric jagte die Kugel unhaltbar für Kobel zum 1:0 ins rechte Eck (42.). Bensebaini ersetzte Süle.

Hoffenheim zog sich nun weiter zurück und nahm die Führung mit in die Pause.

Gambar artikel:VAR-Drama in Hoffenheim – BVB verliert spät

Foto: Getty Images

Späte Entscheidung

Engagiert starteten die Westfalen in den zweiten Durchgang und drängten die Hoffenheimer weit in deren eigene Hälfte zurück. Ein gefährlicher Abschluss gelang dem BVB gegen die engmaschige Deckung der Kraichgauer jedoch nicht. Nach einer Stunde sollte Guirassy, der Fábio Silva ersetzte, dem Angriff neuen Schwung verleihen.

Einem Treffer näher war jedoch in der 63. Minute die TSG. Im Anschluss einen Eckball köpfte Kabak aufs kurze Eck. Dort stand allerdings Kobel und parierte stark.

Dortmunds Coach Kovac legte offensiv noch einmal nach, brachte in der 71. Minute Brandt und den jungen Inácio. Das war auch dringend nötig, denn dem schwarzgelben Angriffsspiel mangelte es an der erforderlichen Durchschlagskraft.

Bis Minute 87 stand die Borussia immer noch bei genau null Schüssen auf das gegnerische Tor. Dann schlug Guirassy zu. Aus der Drehung nagelte der BVB-Mittelstürmer aus 18 Metern links unten zum 1:1 in die Maschen. Angedeutet hatte sich der Ausgleich nicht.

Die Schwarz-Gelben setzten nun nach. Beiers Schuss lenkte Baumann zur Ecke, die aber nichts einbrachte (90.+1). Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Ryerson hatte den Ball aus kurzer Distanz an den Arm bekommen. Kramaric schoss die Kugel nach links, Kobel flog nach rechts: 2:1 für Hoffenheim (90.+8).

In der zwölften Minute der Nachspielzeit bot sich Brandt per Freistoß die Möglichkeit zum 2:2. Sein Schuss flog aber über die Latte.

Fazit: Borussia Dortmund blieb vor allem im ersten Durchgang offensiv nahezu alles schuldig. Der BVB steigerte sich zwar nach der Pause, erspielte sich aber kaum eine Torchance. Guirassys Ausgleichstreffer war der erste Schuss auf das gegnerische Tor. Hoffenheim zeigte sich diszipliniert und ließ kaum etwas zu.

BVB: Kobel – Süle (42. Bensebaini), Anton, Schlotterbeck – Ryerson, Bellingham, Sabitzer (71. Inácio), Svensson (71. Brandt) – Chukwuemeka, Beier – Fábio Silva (60. Guirassy)

Hoffenheim: Baumann – Coufal, Kabak, Hajdari, Bernardo (72. Hranac) – Avdullahu – Kramaric, Burger (60. Prömel) – Lemperle (82. Moerstedt), Asllani, Touré (60. Prass)

Tore: 1:0 Kramaric (42., Handelfmeter), 1:1 Guirassy (87.), 2:1 Kramaric (90.+8, Handelfmeter)

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