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·26 Juni 2026

Verlässt Leão Mailand wirklich? Portugals Flügel-Star bringt den Wechsel-Poker ins Wanken

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Rafael Leão schien mit der AC Mailand schon fast abgeschlossen zu haben – jetzt stellt der Portugiese alles wieder auf den Kopf. Nach der WM will der Superstar plötzlich neu über seine Zukunft nachdenken.

Vom sicheren Abschied zur offenen Zukunft


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Eigentlich war der Plan klar: Nach der WM in den USA, Kanada und Mexiko wollte Leão die Rossoneri verlassen und eine neue Liga erobern. Der Klubbesitzer hatte sich offen für einen Verkauf gezeigt, Gespräche über eine Vertragsverlängerung waren im Frühjahr gescheitert, Leão selbst sprach öffentlich von einem Wunschwechsel ins Ausland. Interessenten aus La Liga und der Premier League wie Barcelona, Liverpool oder Manchester United standen längst Schlange, Angebote aus der Türkei und Saudi-Arabien sollen ihn dagegen kaum gereizt haben.

Jetzt aber bremst der 27-Jährige plötzlich ab. In einem TV-Gespräch ließ er durchblicken, dass seine Entscheidung noch nicht gefallen sei – und er sich erst nach dem Turnier endgültig festlegen werde. Aus dem sicheren Abschied ist damit wieder ein offener Poker geworden.

Neuer Coach, neue Optionen

Einer, der in diesem Spiel eine Schlüsselrolle einnehmen könnte, ist Ruben Amorim. Der 41-jährige Landsmann Leãos wurde gerade als neuer Trainer der AC Mailand vorgestellt und gilt als moderner, offensiv denkender Coach. Genau dieses Profil kommt dem Flügelstürmer entgegen, der seit seinem Wechsel von Lille nach Mailand 2019 zu den prägenden Offensivfiguren des Klubs gehört.

Leão schwärmt öffentlich von Amorim und deutet an, dass dessen Verpflichtung seine Überlegungen beeinflusst. Die Botschaft: Bevor er sich endgültig für einen Wechsel oder Verbleib entscheidet, will er sehen, welches Projekt der neue Trainer aufzieht – und welche Rolle er darin spielen soll.

Monster-Klausel als zusätzliches Druckmittel

Fakt ist: Leão steht bei Milan noch langfristig bis 2028 unter Vertrag. In Italien wird berichtet, dass in seinem Kontrakt eine Ausstiegsklausel von rund 175 Millionen Euro verankert ist – eine Summe, die nur absolute Schwergewichte stemmen könnten. Damit sitzt Mailand zumindest formal weiter am längeren Hebel und kann den Poker in die Länge ziehen.

Für Leão bedeutet das: Er kann sich die Optionen ganz in Ruhe anschauen. Bleibt er und startet mit Amorim den nächsten Anlauf auf den Titel – oder drückt doch ein Topklub aus La Liga oder der Premier League auf den Auslöser? Klar ist nur: Mit seiner Ankündigung, erst nach der WM zu entscheiden, hat der Flügel-Star den Transfer-Sommer noch einmal ordentlich angeheizt.

  • Leão schien Milan verlassen zu wollen, stellt seine Zukunft nun aber wieder infrage
  • Der neue Trainer Ruben Amorim könnte zum entscheidenden Faktor für einen Verbleib werden
  • Vertrag bis 2028 und hohe Ausstiegsklausel machen den Flügel-Star für Topklubs zur Luxus-Wette
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