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·11 April 2026

Vincent Kompany: „Unsere Mannschaft steht für Tore“

Gambar artikel:Vincent Kompany: „Unsere Mannschaft steht für Tore“

Der FC Bayern hat am Samstagabend mit 5:0 beim FC St. Pauli gewonnen. Damit baute das Team von Chefcoach Vincent Kompany den Vorsprung an der Tabellenspitze auf zwölf Zähler aus, machte einen weiteren Schritt Richtung Titelverteidigung und tankte Selbstvertrauen für das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid. Zudem knackte der FCB auch den Bundesliga-Torrekord (alle Infos). „Was ich generell gut finde, ist, dass unsere Mannschaft für Tore steht. Das gehört einfach zu Bayern und auch zu unserer Mannschaft“, meinte Trainer Kompany nach Spielschluss. 

Uli Hoeneß über den neuen Torrekord des FC Bayern in der Bundesliga:


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fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.

Die Stimmen zum Spiel beim FC St. Pauli

Vincent Kompany: „Ich weiß, dass es immer einfacher ist, wenn man gewinnt – da bin ich nicht naiv. Aber trotzdem finde ich, dass wir alles versuchen, wirklich eine Familie zu sein. Heute geht es uns gut, aber wir haben das auch gemacht, als es nicht so gut lief. Das gibt mir das Gefühl, dass wir vielleicht genau deshalb das erreichen, was wir aktuell schaffen. Nicht immer mit der gleichen Startelf, sondern mit einer ganzen Mannschaft, die konkurrenzfähig ist und sich gegenseitig unterstützt.“

Zum Torrekord: „Ich habe es der Mannschaft auch gesagt: Wenn einer an seine Momente glaubt, dann ist es Leon (Goretzka, Anm. d. Red). Dass er jetzt diesen Torrekord holt, ist irgendwie auch typisch für ihn, weil er immer an sich glaubt. Für mich ist er ein ganz großes Beispiel für die Jungs. Und es freut mich total, weil ich gestern noch mit Herrn Hoeneß darüber gesprochen habe, wie wir an diesen Rekord rankommen. Der besteht ja schon seit so langer Zeit – umso schöner, dass wir ihn jetzt geholt haben. Was ich generell gut finde, ist, dass unsere Mannschaft für Tore steht. Das gehört einfach zu Bayern und auch zu unserer Mannschaft. Ich glaube, die Jungs dürfen darauf stolz sein – aber es geht natürlich weiter.“

Jamal Musiala: „Es hat sehr gut getan. Es war ein gutes Spiel, ich bin gut in die Aktionen reingekommen, habe das Tor gemacht. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Jede Minute, die ich nehmen kann, tut mir gut. Ich habe heute gesehen, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe. Es gibt noch viele Schritte, die ich machen kann, aber es ist ein guter Weg. Ich fühle, dass mein Fuß freier wird, es geht auch um Geduld. Ich fühle mich jetzt viel besser. Mein Fokus ist auf Bayern, ich will der Mannschaft helfen. Unser Mindset am Mittwoch muss positiv sein.“

Leon Goretzka: „Ehrlich gesagt war mir das mit dem Rekord in dem Moment gar nicht bewusst. Nach dem Spiel haben es mir dann einige gesagt. Es ist natürlich ganz nett, vor allem, weil ich bisher eher mit dem schnellsten Eigentor der Bundesliga-Geschichte in den Geschichtsbüchern stand. Umso schöner, dass jetzt noch ein anderer Moment dazukommt, mit dem man sich verewigt. Und klar, das Tor war schön – hat mich auf jeden Fall gefreut. Der Trainer sagt immer, dass wir gar nicht in der Lage sind, es an- und auszuschalten – wir bleiben einfach ‘angeschaltet’. Natürlich gehört viel dazu, viele Kleinigkeiten greifen ineinander, und irgendwann kommt diese Dynamik zustande. Wie eine Lokomotive, die ins Rollen kommt – und wir wollen sie einfach weiterrollen lassen. Gegen Real Madrid wird es trotzdem eine riesige Herausforderung. Wir spielen zu Hause, da fühlen wir uns sehr wohl, und der Gegner in der Regel eher nicht. Wir haben uns durch das Hinspiel eine gute Ausgangssituation erarbeitet, aber es ist noch Arbeit zu tun. Klar, ich habe immer den Anspruch, von Anfang an zu spielen. Aber wir haben einen starken Kader, und jeder muss seinen Teil beitragen – egal ob von Beginn an oder vielleicht nur eine halbe Stunde. Wir werden auf jeden Fall alle bereit sein.“

Das sagt der Gegner FC St. Pauli

Andreas Bornemann (Geschäftsleiter Sport, FC St. Pauli): „Wir haben unnötigerweise Geschenke verteilt. Es ist natürlich keine Schande, gegen Bayern München zu verlieren, aber ich glaube, die Höhe ist völlig unnötig, weil unsere Stärke eigentlich die Defensive und die Kompaktheit ist. Jetzt haben wir nicht nur heute keine Punkte geholt, sondern auch wichtige Tore hergeschenkt, weil am Ende vielleicht auch die Tordifferenz nochmal einen Punkt wert sein kann. Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase der Saison, jetzt geht es um die Wurst, jedes Spiel zählt und am Ende vielleicht auch jedes Tor. Ich glaube, mit einer guten Leistung und einem 0:2 gegen Bayern München hier vom Platz zu gehen, hätte uns nochmal eine andere Energie gegeben, als jetzt mit einem 0:5 vom Platz zu gehen – und das in einer Höhe, die am Ende dann auch verdient war.“

Alexander Blessin (Trainer, FC St. Pauli): „Das 1:0 ist absolut vermeidbar. Wir haben vorher darauf hingewiesen: Musiala schiebt immer nach innen, steht dann blank – und wir sichern das nicht richtig. So gehst du dann mehr oder weniger selbst in Rückstand. Dann haben wir nochmal die Möglichkeit, sind eigentlich gut im Verschieben, aber wenn du dem Gegner sechs, sieben, acht Meter Raum gibst, ist das einfach zu viel. Gerade nach acht Minuten darf das so nicht passieren. Mich ärgern aber vor allem die anderen Tore. Beim 2:0 verlieren wir im Aufbau leichtfertig die Bälle – das ist komplett untypisch für St. Pauli. Wenn ich keine Lösung habe, dann schlage ich den Ball halt auf die Tribüne. Diese drei Gegentore tun richtig weh, das darf einfach nicht passieren.“

Hauke Wahl (FC St. Pauli): „Wir haben es verpasst, unsere kleinen Möglichkeiten zu nutzen. Das musst du einfach, um das Spiel offen zu halten und hier etwas mitzunehmen. Dann fallen die Gegentore zu schnell hintereinander. Und wenn man ehrlich ist: Von den fünf Gegentoren sind drei individuelle Fehler dabei, die so nicht passieren dürfen.“

Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:

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