Warum Dompé beim HSV vom Leistungsträger zum möglichen Verkaufskandidaten wurde | OneFootball

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·25 Maret 2026

Warum Dompé beim HSV vom Leistungsträger zum möglichen Verkaufskandidaten wurde

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Der Wind im Volkspark um Jean-Luc Dompé hat sich gedreht. Der einstige Wandervogel hatte dort seit 2022 eine feste Heimat gefunden. Für den HSV war Dompé Leistungsträger, Unterschiedsspieler und Fan-Liebling.Ein Status, den er aktuell verloren hat. Seit seiner Alkohol-Fahrt, für die er vom Klub unter anderem zwei Spiele suspendiert wurde. War der 30-jährige Franzose vor diesem Vorfall als Stammspieler gesetzt, kam seither lediglich ein einziger Startelf-Einsatz hinzu. Und der kam in Wolfsburg am Ende einer englischen Woche, als HSV-Coach Merlin Polzin rotieren ließ.

Otele läuft Dompé den Rang ab

"Ich bin froh, seine Qualitäten zur Verfügung zu haben", sagt Polzin zwar. Automatisch gesetzt ist der Flügel-Dribbler unter dem HSV-Trainer aber längst nicht mehr. Was auch mit Winter-Neuzugang Philip Otele zusammenhängt. Die Leihgabe des FC Basel steht im Ranking vor Dompé. Auch, weil der 26-Jährige flexibler einsetzbar ist und mehr Torgefahr ausstrahlt.


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Dompés Spielstil scheint derweil nicht mehr perfekt zum aktuellen HSV-Team zu passen. Der Linksaußen kann zwar weiterhin mit seinen Dribblings und Flanken überzeugen. Anders als im Aufstiegsjahr, als mit Davie Selke ein kopfballstarker Mittelstürmer lauerte, fehlt im Sturmzentrum aber ein echter Abnehmer.Abzulesen ist das auch an Dompés Scorer-Werten: War er mit neun Toren und 14 Assists noch Aufstiegsgarant, sind es in der Bundesliga bislang nur drei Treffer und keine einzige Torvorlage.

Dompé-Verkauf nicht mehr undenkbar

Zwangsläufig kommt an der Elbe die Frage auf, wie es mit Dompé über den Sommer hinaus weitergeht. Sein Vertrag ist nur noch bis 2027 gültig. Entsprechend könnte am Saisonende die letzte gute Möglichkeit für einen Verkauf bestehen. Laut Hamburger Abendblatt gilt ein Dompé-Abschied längst nicht mehr als undenkbar. Bis zum Sommer wollen die HSV-Bosse die Zukunft des 30-Jährigen geklärt wissen.Auch hier dürfte Otele eine wichtige Rolle spielen. Für die Leihgabe besitzt der HSV eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro, die dem aktuell geschätzten Marktwert des Nigerianers entspricht. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich die Rothosen zu einem festen Kauf durchringen. Entsprechend geringer wäre dann die Wahrscheinlichkeit eines Dompé-Verbleibs.

Bis zum Saisonende hat Dompé aber sicher noch die Chance, den Wind um seine Person wieder zu drehen. Öffentlich bekommt er von Polzin Lob: "Ich bin sehr zufrieden damit, wie er trainiert, sich gibt und die veränderte Rolle nach seinen Themen außerhalb des Platzes annimmt. Er hat Bock auf den Endspurt und will natürlich mehr helfen, als er es zuletzt getan hat."Um wieder häufiger auf dem Platz stehen zu dürfen, müsste Dompé wohl auch wieder mehr den eigenen Abschluss suchen. Aufgrund der aktuellen Stürmer-Situation beim HSV dürften seine Flanken weiterhin meist vergeblich einen Abnehmer suchen...

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