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·8 Juli 2026

Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

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Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

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Simon Bartsch

8 Juli, 2026

Nach zahlreichen Gerüchten deutet sich eine andere Lösung an. Said El Mala bleibt wohl beim 1. FC Köln. Das setzt hinter die Spekulationen ein Ausrufezeichen und bietet Platz für ganz viele Fragezeichen.

Monatelang war ein Abschied von Said El Mala das bestimmende Transferthema in Köln. Beim FC plant man nach Informationen von come-on-fc.com fest mit dem Verbleib, von einer „finalen Entscheidung“ wird man am Geißbockheim aber noch nicht sprechen. Dennoch deutet aktuell viel daraufhin, dass der Youngster weiterhin für den FC aufläuft. So verpassen die FC-Bosse vielleicht einen Ablöse von rund 50 Millionen, behalten aber ihr größtes Zukunftsversprechen in den eigenen Reihen.

Said El Mala vom 1. FC Köln

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Als FC-Vizepräsident Ulf Sobek vor einigen Wochen auf den damals wahrscheinlichen Verkauf von Said El Mala angesprochen wurde, da äußerte der Sportwissenschaftler seine Bedenken. „Wenn man so einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte Sobek. Heißt: Würde der FC El Mala ziehen lassen, bräuchten die Kölner auch einen adäquaten Ersatz, der ähnlich gut einschlagen, performen würde – und das im Idealfall unter Garantie. Dieser Idealfall tritt im Fußball höchst selten auf. Der Sport lässt sich nun mal nicht vorhersagen. Das Ergebnis nicht, genauso wenig wie die Entwicklung von Spielern. Kölns Ex-Geschäftsführer Christian Keller wurde dementsprechend in seiner Kölner Zeit nicht müde zu betonen, dass es dann aber darum ginge, Wahrscheinlichkeiten, dass ein Fall eintreten könne, zu erhöhen. Und die Wahrscheinlichkeit einen genau so guten Spieler wie Said El Mala auflaufen zu lassen, erscheint logischerweise mit einem ganz besonderen Spieler am höchsten: Mit Said El Mala.

Gibt El Mala bald sein Länderspiel-Debüt?

Und tatsächlich deutet sich gerade der Verbleib des Offensivspielers in Köln an. Der Verein plant nach Informationen von come-on-fc.com mit El Mala für die kommende Saison. Allerdings ist damit ein Abschied in diesem Sommer noch nicht gänzlich vom Tisch. Sollte es einen Interessenten geben, der die gewünschten 50 Millionen Euro auf den Tisch legen, dann würden die Kölner ganz sicher das Gespräch mit Spieler und Bieter suchen. Doch das ist aktuell kein Thema. Wie die „Sport Bild“ am Mittwoch berichtet, sollen die El Malas einen Wechsel nach England Ende Juni bereits ausgeschlossen haben (Es sei denn, es kommt ein absoluter Spitzenclub). Noch in der vergangenen Woche hatte „Sky“ berichtet, die Familie hätte ihren Wechselwunsch für den 19-Jährigen erneuert, noch einmal hinterlegt. Ob aufgrund der wenigen Interessenten, einer gewissen Planungssicherheit oder den hereinflatterten 17 Millionen für Jakub Kaminski, der FC scheint sich mit dem Verbleib bestens arrangiert zu haben. Und die Fans dürften sich freuen, Said El Mala auch in der kommenden Spielzeit im Adidas-Trikot auflaufen zu sehen. Dem Kölner Merch wird eine weitere El-Mala-Saison nicht schaden.

Ungeachtet dem wirtschaftlichen Aspekt birgt diese Entscheidung aber auch sportliche Seiten. El Mala wird nun ein zentraler Spieler in den Planungen von René Wagner sein. Das Bank-Thema wird wohl gerade zum Saisonbeginn nicht aufploppen und frühestens beim Ausbleiben von Leistung zu einem werden. El Mala wird eine zentrale Rolle einnehmen. Wo der Trainer den 19-Jährigen auf dem Platz sieht, wird wohl die Vorbereitung zeigen. Auf der Position des Linksaußen überzeugte der Offensivspieler allerdings meist, seine Fähigkeiten kommen auf jeden Position wohl am besten zur Geltung. Nach dem Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird in der Nationalmannschaft ein Umbruch lautstark gefordert. Unter anderem auch von dem möglichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Und der hat El Mala bereits auf seiner Liste. Der Kölner Shootingstar wird mit großer Sicherheit dem Kader im September angehören, dürfte sein A-Länderspiel-Debüt für die DFB-Auswahl geben. Der Marktwert würde umgehend weiter anwachsen, El Mala sein Preisschild damit sicher in die Höhe treiben.

Hohe Erwartungshaltung

Gleichzeitig wächst aber auch die Erwartungshaltung an den FC-Spieler. 13 Tore und fünf Assists sind eine mehr als beeindruckende Leistung für einen 19-Jährigen in seiner Premieren-Saison im deutschen Oberhaus. El Mala war ein Teil der Kölner Lebensversicherung und wird das in der Wahrnehmung der Fans auch bleiben. Die Erwartung zahlreicher Anhänger dürfte also schon Richtung Nationalmannschaft, Leistungsträger und damit einhergehend eben auch Marktwertsteigerung gehen. Ein enormer Druck, der auf dem Spieler lastet. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass dieser genauso auch bei einem Weggang auf dem Youngster gelegen hätte. Und dennoch wird die zweite Saison in der Bundesliga eine andere sein. Der Kölner Shootingstar ist nicht länger die Unbekannte, die Spieler wissen, wie er agiert, auch Trainer reagieren auf den Youngster. Dass El Mala mit Drucksituationen umgehen kann, hat er zudem mehrfach bewiesen. Ob er die Hoffnung auf die Torquote erfüllt, wird sich dann erst zeigen müssen.


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