"Was verrücktes machen"?: Haugen winkt Comeback bei 1860 | OneFootball

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·30 Januari 2026

"Was verrücktes machen"?: Haugen winkt Comeback bei 1860

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Zum Start ins neue Jahr fuhr der TSV 1860 München trotz Personalsorgen gleich zwei 1:1-Unentschieden ein – gegen Rot-Weiss Essen und den VfL Osnabrück, die in der Tabelle weiterhin nicht schlecht dastehen. Wie läuft es für die Löwen jetzt gegen Aachen (Samstag, 14 Uhr)? Abgesehen von einer Überraschung bleibt die personelle Lage angespannt.

Haugen mit Maske im Training

Zehn Spieler werden 1860-Coach Markus Kauczinski immer noch fehlen, aber Top-Torjäger Sigurd Haugen wird möglicherweise nicht mehr dazuzählen. Der 28-jährige Stürmer kehrte nach seinem Kieferbruch mit einer Spezialmaske ins Training zurück. Wird der Norweger schon wieder eine ernsthafte Option gegen Aachen sein? "Fit ist er nach zweieinhalb Tagen Training nicht. Aber wir sind froh, dass er wieder mit den anderen auf dem Platz steht", ordnete Kauczinski die Lage ein. "Wir müssen sehen, ob wir ihm das Zutrauen und wir was verrücktes machen."


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So bleibt den Münchner Löwen immerhin die gewisse Rückkehr von Maximilian Wolfram, der einen grippalen Infekt ausgestanden hat. Bei Haugen blieb Kauczinski hingegen skeptisch. "Im Spiel dagegen muss er Aufgaben erfüllen, bei Standards den Kopf hinhalten. Die Maske ist eine Einschränkung, weil immer was vom Gesichtsfeld fehlt. Daran muss er sich gewöhnen, das wird ihn noch eine Zeitlang begleiten", so der 1860-Coach. In dieser Zeit können sich andere Akteure beweisen, wie es zuletzt schon gegen Essen und Osnabrück der Fall war.

"Brauchen nicht meinen, dass es leichter wird"

Auch Wolfram wird sich daher erst einmal anstellen müssen. "Die Rückkehrer müssen in der Lage sein, jemand anderen zu verdrängen. Das wird umso schwerer, je besser die Jungs sind, die auf dem Platz stehen. Insgesamt macht die Mannschaft einen sehr fokussierten Eindruck. Ich habe von der Energie und Leidenschaft nichts auszusetzen", führte Kauczinski seine Gedanken bezüglich der Geschlossenheit im Team aus, die durch das Verletzungspech der letzten Wochen verstärkt wurde. Jetzt kommt also Alemannia Aachen ins Grünwalder Stadion.

"Wir brauchen nicht zu meinen, dass es leichter als zuletzt wird. Aachen hat nach vorne sehr schnelle und bewegliche Leute, die uns Probleme bereiten können", warnte Kauczinski eindringlich vor dem Gegner, der zuletzt neues Selbstbewusstsein durch einen Sieg gegen Hoffenheim II tankte. Der 1860-Coach ist sich sicher: "Da müssen wir Energie und Leidenschaft reinpacken, wenn wir Aachen schlagen wollen. Sie gehen in jedem Spiel ans Limit." Wie jedes Drittliga-Spiel wird auch die Partie gegen die Alemannia wohl ein Spiel auf Augenhöhe werden. Gleichwohl bleibt der Cheftrainer zuversichtlich: "Letztlich sind wir selbst der Schlüssel."

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