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·15 Maret 2026
Wegen Díaz-Platzverweis: FC Bayern legt Beschwerde ein

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·15 Maret 2026

Bayern-Star Luis Díaz war am Samstag wegen einer vermeintlichen Schwalbe gegen Leverkusen mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Der Rekordmeister hat jetzt Beschwerde eingelegt.
Wie Sky-Reporter Kerry Hau bei X verkündete, hat der FC Bayern am Sonntag Einspruch gegen die Sperre von Luis Díaz beim DFB-Sportgericht eingelegt. Auf Anfrage des Pay-TV-Senders wurden die Informationen vom Verein bestätigt.
Díaz hatte am gestrigen Samstag gegen Bayer Leverkusen die zweite gelbe Karte gesehen, nachdem er vor einem Duell mit Leverkusen-Keeper Jannis Blaswich ins Straucheln geraten war und zu Fall kam. Schiedsrichter Christian Dingert bewertete die Situation als Schwalbe von Díaz und schickte ihn folglich vom Platz.
Nach dem Spiel gab der Referee allerdings zu, dass er in diesem Fall eine Fehlentscheidung getroffen hatte. „Es sah für mich so aus, als ob der Spieler abhebt. Den anschließenden Kontakt habe ich aus dem Spiel heraus nicht gesehen. Im Endeffekt ist es kein Elfmeter, weil vorher der Kontakt gesucht wurde. Allerdings, wenn ich jetzt die Bilder anschaue, ist die gelb-rote Karte sehr hart. Ich würde sie jetzt mit den Bildern nicht mehr geben“, erklärte er.
Nachdem sich bereits Uli Hoeneß und Herbert Hainer zu den Vorkommnissen in Leverkusen geäußert hatten, meldete sich jetzt auch Jan-Christian Dreesen bei Sky zu Wort: „Wir betrachten die Entwicklung der letzten Wochen mit Sorge. Die Leistung in Leverkusen war der Höhepunkt einer Phase, in der wir immer wieder mit fragwürdigen Entscheidungen konfrontiert waren“, so der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern.
„Ob beim HSV, in Dortmund oder in Leverkusen – es gab eben immer wieder strittige Szenen, die oft gegen uns liefen. Der DFB ist gefordert, das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern“, machte Dreesen klar.
„Dass Christian Dingert seinen Fehler eingesteht, ist ehrenwert, aber das alleine hilft uns nicht“, erklärte er abschließend.
Damit legt der FC Bayern bereits zum zweiten Mal in dieser Saison Einspruch gegen eine Sperre von Díaz ein. Schon nach seiner roten Karte gegen Paris Saint-Germain war Díaz gesperrt worden. Damals sah er glattrot wegen einer Grätsche im Mittelfeld und musste drei Champions-League-Spiele lang zuschauen.
Eine Strafe, die dem Rekordmeister damals zu hart erschien. Schließlich sah auch die UEFA ein, dass die Entscheidung unverhältnismäßig war, und gewährte eine Reduzierung der Strafe. Statt drei Spielen musste Díaz nur zwei Partien pausieren.
Sollten die Münchner Überzeugungskünste auch diesmal wieder Früchte tragen, könnte Díaz bereits am kommenden Wochenende gegen Union Berlin wieder auf dem Platz stehen. Insbesondere angesichts des Statements von Dingert dürften die Chancen auf jeden Fall nicht schlecht stehen.
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