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·7 Juli 2026
Wende im Stage-Poker? Neuer Klub heiß auf Bremer Mittelfeldstar - Bericht

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·7 Juli 2026

Vor Wochen stand Jens Stage bei der TSG Hoffenheim ganz hoch im Kurs. Spieler und Verein waren sich einig, der Vertrag unterschriftsreif. Der Knackpunkt ist bis dato ein anderer: Hoffenheim und Werder Bremen sind bei der Ablösesumme nicht übereingekommen. Die Angebote aus dem Kraichgau sollen nicht annähernd den Bremer Vorstellungen entsprochen haben. Unter 14 Millionen Euro, Stages Marktwert, ist keine Gesprächsbereitschaft Werders zu erwarten. Nach Informationen der Deichstube ruhen die Verhandlungen deshalb bis heute.
Wie bold.dk berichtet, befasst sich allerdings auch der dänische Rekordmeister FC Kopenhagen mit dem 29-Jährigen Dänen. Der Verein, von dem Stage im Sommer 2022 für vier Millionen Euro an die Weser gewechselt war. Seither ist der zentrale Mittelfeldspieler in 119 Bundesliga-Spielen aufgelaufen, hat 26 Tore erzielt und 13 Vorlagen gegeben. Zwei mal in Folge wurde Stage bester Torschütze seiner Mannschaft. Ohne seine Lebensversicherung wäre Werder in der letzten Saison zweifellos in noch größere Abstiegssorgen geraten. Verlässt der Däne den Verein nun und kehrt in seine Heimat zurück?
Die Deichstube verweist auf die guten Kontakte Stages zu seinem Ex-Klub, stellt aber gleichzeitig infrage, ob die finanziellen Möglichkeiten der Kopenhagener für einen Transfer genügen. Zwar qualifiziert sich der dänische Hauptstadtklub regelmäßig für den europäischen Wettbewerb, allerdings kommt die Frage auf, ob eine Rückkehr als nächster Karriereschritt für Stage überhaupt eine Option darstellt.
Und dann ist da noch Hoffenheim. Auch die TSG spielt nächste Saison international und hat zuletzt 50 Millionen Euro mit einem Transfer von Bazoumana Touré zu Newcastle eingenommen. Fraglich, ob diese nun zum Teil in Stage investiert werden sollen. Werder hat seinerseits aktuell nicht den größten Verkaufsdruck, wurde mit Torwart Mio Backhaus doch bereits eine ansehnliche Ablöse generiert. Allerdings kann es auch ein Risiko sein, mit einem wechselwilligen Spieler wie Stage in die neue Saison zu gehen. Ein noch größeres Risiko wäre aber wohl, seine Lebensversicherung unter Marktwert zu verkaufen.
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