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·23 Juli 2026

Wer noch gehen könnte und was (noch) gegen Rodri spricht

Gambar artikel:Wer noch gehen könnte und was (noch) gegen Rodri spricht
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Wenn ein Mittelfeldspieler wie Rodri kommen sollte, müsste noch ein Madrilene gehen – Fotos: getty images

Aktuell 24 Profis plus Mastantuono und Pitarch

Nach vier Neuzugängen und vier Abgängen hat sich schon einiges getan am königlichen Kader. Doch abgeschlossen sind die Transferaktivitäten bei Real Madrid scheinbar noch nicht. Doch sie geraten ins Stocken, denn um jemand Neues zu verpflichten, muss theoretisch jemand Altes gehen. Oder die Blancos bedienen sich erneut eines kleinen Kniffs, wie schon 2025/26.


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Denn auch in der Vorsaison gab es eigentlich 25 Profis, denn in LaLiga dürfen maximal nur 25 gemeldet werden, jedoch ließ man Franco Mastantuono teilweise als Jugendspieler registrieren. Das könnte auch 2026/27 der Fall sein – andernfalls müsste er auch eine Rückennummer bis 25 bekommen –, oder man lässt den 18-jährigen Argentinier weiter als Canterano gemeldet, gleiches bei Thiago Pitarch, sollte man im Kader noch einen Platz frei lassen wollen für einen fünften Neuzugang.

Intern wächst wohl Rodri-Interesse

Nach den Abgängen von David Alaba, Daniel Carvajal, Dani Ceballos und Fran García sowie den neuen Marc Cucurella, Ibrahima Konaté, Bernardo Silva und Denzel Dumfries (dazu kommt Endricks Rückkehr) herrscht eigentlich noch etwas Bedarf im Kader. Und das scheinen nun auch immer mehr Verantwortliche im Klub zu erkennen, sodass die Gerüchte um Weltmeister Rodrigo Hernández weiter Temperatur aufnehmen. Aber es heißt eben auch, dass Florentino Pérez aus kleineren Gründen bisher gegen eine Verpflichtung des 30-jährigen Spaniers war. Ein Grund wären sein Alter und das damit verbundene Verletzungsrisiko (aber diese „Altersregel“ wurde schon beim 30-jährigen Dumfries und beim 31-jährigen Bernardo „gebrochen“, auf der anderen Seite wird sich Rodri laut The Athletic wohl am Rücken operieren lassen), dazu haben die Blancos in den letzten Jahren hunderte Millionen ins Mittelfeld investiert und so wollen Pérez und Co. eigentlich lieber weiter auf Valverde, Tchouaméni, Camavinga, Güler und Bellingham setzen und dann wäre da noch eine Kleinigkeit. Denn Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme hatte Rodri in seinen Wahlkampf involviert – unklar ist hier eher, wie genau Rodri selbst daran beteiligt war –, was für Pérez einen weiteren Grund gegen eine Verpflichtung spricht. Bezeichnend war da auch das Legendenspiel am 13. Juni, bei denen Riquelme-Befürworter wie Iker Casillas, Raúl González und Fernando Hierro diesmal nicht berufen wurden. Da scheinen die Szenen aus Rodris Feierlichkeiten nach dessen Ballon d’Or-Gewinn oder gar dessen Atlético-Vergangenheit quasi keine Rolle mehr zu spielen, aber eben die anderen drei Punkte. Und trotzdem: So wie sich der Mittelfeldspieler selbst ins Schaufenster stellt und bisherige Verlängerungsangebote von Manchester City bisher ausgeschlagen hat, um in seine Heimat Madrid zurückzukehren, scheinen auch im Klub die Rufe nach Spaniens Kapitän lauter zu werden.

Geht Asencio, Camavinga, Mastantuono oder Gonzalo?

Aber auch dann müsste theoretisch im Kader Platz geschaffen werden. Oder zumindest im Mittelfeld. Und während mit Aurélien Tchouaméni wohl im Hintergrund verlängert wurde, wäre man bei Eduardo Camavinga wohl bei einem entsprechenden Angebot nicht abgeneigt, aber der Spieler will seinen bis 2029 laufenden Vertrag scheinbar erfüllen. Wer könnte stattdessen noch abgegeben werden, auch um gegebenenfalls die Transferbilanz im Falle einer Rodri-Verpflichtung nicht in eine negative dreistellige Millionen-Bilanz zu strecken? Gonzalo García – angeblich ist Álvaro Arbeloas Fulham interessiert – und Raúl Asencio sollen angeblich ebenfalls auf der Liste der möglichen Abgänge stehen, aber auch für die beiden Canteranos gilt: lieber will man bleiben, als gehen. Da erscheint wohl Mastantuono als realistischste Option, auch wenn der Rechtsaußen wenn, dann nur verliehen werden soll.

Aber ganz unwichtig sind weitere Transfereinnahmen bei Real Madrid eben nicht, trotz schon über 100 Millionen Euro, die durch ehemalige Nachwuchsspieler eingenommen wurden. Denn neben den vier neuen Spielern hat auch José Mourinho Geld gekostet, sodass hier von Ausgaben um die 90 Millionen Euro die Rede ist. Mit einem Rodri könnte trotz des auslaufenden Vertrags sogar die 150-Millionen-Marke durchbrochen werden, und bis auf Fran García (vier Millionen Euro) gab es eben nur circa 110 Millionen für die Ex-Canteranos. Trotz des jährlichen Rekordumsatzes, aber auch aufgrund ausbleibender Prämien in den letzten beiden Jahren für Titel oder ein CL-Halbfinale, sind die königlichen Kassen nicht so prall gefüllt wie man denken mag, auch weil der Stadionumbau nach 1,3 Milliarden Euro noch immer nicht final abgeschlossen ist, dazu gab es innerhalb 14 Monaten vier verschiedene Trainer und Abfindungen.

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Heißt: Für eine Rodri-Verpflichtung würde ein Mastantuono-Abgang wohl nicht reichen, auch wenn dadurch zumindest ein Platz im Kader frei wäre. Auch hier wird José Mourinho mitreden wollen, so zeichnete er angeblich auch mitverantwortlich für die Verpflichtungen von Cucurella und Bernardo, und aktuell schaut sich der 63-jährige Portugiese Spieler wie Asencio, Camavinga, Pitarch, Mastantuono und Gonzalo ganz genau an. Und wird das noch eine Weile tun inklusive der bisher vier feststehenden Trainings- und Testspiele. Bis zum Deadline-Day am 31. August werden also nicht nur einige Spieler um ihren Platz kämpfen müssen, sondern auch manch ein Interner um die Verpflichtung eines neuen Mittelfeldchefs.

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