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·24 April 2026

Wer stürmt beim 1. FC Köln? René Wagner sagt wenig und doch irgendwie viel

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Wer stürmt beim 1. FC Köln? René Wagner sagt wenig und doch irgendwie viel

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Simon Bartsch

24 April, 2026

Der Ausfall von Ragnar Ache ist für den FC nur schwer zu kompensieren. Denn der Stürmer ist mehr als nur Torschütze, ist für den Spielaufbau wichtig. Und so stellt sich vor dem Duell gegen Leverkusen die Frage: Wer stürmt beim 1. FC Köln gegen Leverkusen?

Läuft Luca Waldschmidt neben Said El Mala auf oder beginnt Marius Bülter mal wieder? Beim FC ist man auf der Suche nach dem Ersatz für Ragnar Ache. Zwar wollte sich René Wagner nicht in die Karten schauen lassen, tat es irgendwie aber dennoch.

René Wagner vom 1. FC Köln (Neil Baynes / Getty Images)

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Die wichtigste Frage ließ René Wagner am Donnerstagnachmittag unbeantwortet – zumindest inhaltlich. Denn auf die Frage, wer den verletzten Ragnar Ache im Duell gegen Leverkusen ersetzen könne, antwortete der Trainer zwar, aber nicht so wirklich zufriedenstellend. Nur der Stürmer selbst könne den Stürmer ersetzen, erklärte der 37-Jährige. In gewisser Weise ein Lob für den Angreifer und gleichzeitig ein Problem für die Geißböcke – denn Ache scheint für den FC also unersetzlich zu sein. Eine erstaunliche Entwicklung, spielte der Angreifer zu Saisonbeginn unter Lukas Kwasniok noch nicht die ganz große Rolle. Das hat sich geändert. Ache erzielte 2026 bereits sechs Tore, ist damit in diesem Jahr der erfolgreichste Kölner Spieler. Viel wichtiger aber, er ist der einzige Zielspieler der Geißböcke. Ein Wandspieler, der Bälle festmacht und damit der wohl wichtigste Faktor im Aufbauspiel der Kölner ist.

Der lange Ball bleibt ein Mittel

Laut Wagner besitze der Angreifer in der Luft eine unfassbare Qualität. Eine Qualität, über die in der Tat kein weiterer FC-Offensivspieler verfügt. Und das nicht mal annähernd. Ache gewann in dieser Spielzeit 137 Kopfbälle – so viel wie kein anderer Kölner, ligaweit Platz sieben. Das Mittel des langen Balles erhält bei den Kölnern somit einen herben Dämpfer. Und es ist ein beliebtes Mittel der Kölner. Insofern ist die Frage nach dem Ersatz dann doch eine interessante, und die Antwort „Ache“ eine unbefriedigende. „Es geht jetzt gar nicht darum, dass der Raggy nicht mehr da ist und wir den langen Ball nicht mehr spielen können“, sagte Wagner. „Ich glaube als Exit-Ball, als Mittel unter Druck ist der Ball für uns weiterhin sehr, sehr wichtig. Wir haben viel Geschwindigkeit auf der letzten Linie, deswegen werden wir den Ball weiterhin nutzen.“ Den Ausfall wolle man im Kollektiv auffangen, nur wird nun mal ein weiterer Offensivspieler benötigt werden.

Davon gibt es gleich mehrere im Kölner Kader. Marius Bülter kommt dem eines Zielspielers am nächsten, Luca Waldschmidt wirkte in den vergangenen Wochen freier, gelöst. Youssouphia Niang, Fynn Schenten wären auch wieder Alternativen, könnten aber auch für die U21 zum Einsatz kommen. Laut Wagner hätten sie alle ihre eigenen Profile. „Wir schauen, dass wir es als Team auffangen“, sagte Wagner. In den Sozialen Medien scheint die Tendenz Richtung Waldschmidt zu gehen. Und das, obwohl der Offensivspieler eine ganz andere Rolle im Angriffsverbund der Geißböcke spielt. Schon seit einigen Jahren fühlt sich der einstige Nationalspieler in der Reihe hinter der Spitze deutlich wohler. Dennoch wäre die Konstellation Waldschmidt und Said El Mala eine denkbare. Eine Liaison, die Lukas Kwasniok einst als „kongeniales Duo“ bezeichnet hatte, die sich aber auch unter dem Ex-Trainer nicht so recht entfaltete.

Gegner wird ein Wörtchen mitreden

„Ich glaube, dass am Ende auch viel Ballbesitz von Nöten ist, um Luca immer wieder ins Spiel zu bekommen“, sagte Wagner. „Wir müssen mal gucken, ob wir gegen Leverkusen dann die Momente haben, wo wir den Ball dann so oft haben, dass Luca gefährlich werden kann. Am Ende geht’s darum, dass es ein Spieler ist, der zwischen den Linien im letzten Drittel unglaublich gefährlich ist und das hat uns im letzten Spiel geholfen. Jetzt müssen wir entscheiden, ob das Spiel gegen Leverkusen am Samstag ein Spiel wird, wo wir eher den Ball haben oder eher nicht den Ball haben.“ Wagner sagte zwar, dass das Trainerteam die Entscheidung nun treffen werde, nur wird der Gegner ein Wörtchen mitreden. Und es ist durchaus davon auszugehen, dass Leverkusen ebenfalls das Spielgerät haben will und haben wird. Nach einer Einsatzgarantie hören sich die Worte des Trainers also nicht an.


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