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·10 Januari 2026
„Werbung für die Bundesliga“: BVB-Boss schwärmt nach Spektakel

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·10 Januari 2026

Nach dem spektakulären 3:3 in Frankfurt schwärmt BVB-Boss Lars Ricken von der Partie. Gleichzeitig ärgert er sich über die verpasste Chance auf drei Punkte.
Für neutrale Fußballfans war es ein Abend zum Zurücklehnen und Genießen, für Borussia Dortmund dagegen eher ein Spiel mit gemischten Gefühlen. Das spektakuläre 3:3 bei Eintracht Frankfurt bot Tore, Dramatik und eine wilde Schlussphase – und sorgte dennoch nicht für echte Zufriedenheit beim BVB. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken brachte diese Ambivalenz nach dem Abpfiff treffend auf den Punkt.
„Das war Werbung für die Bundesliga“, sagte der Dortmunder Boss – und schob fast entschuldigend hinterher, dass man sich mit dem Ergebnis trotzdem schwertue. Denn sportlich hatte der BVB mehr vor. Zweimal führte Dortmund, zweimal ließ man die Eintracht zurück ins Spiel kommen und musste am Ende sogar froh sein, in letzter Minute noch einen Punkt gerettet zu haben.
Tatsächlich hatte die Schlussphase alles, was ein Fußball-Drama braucht. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Ex-Dortmunder Mahmoud Dahoud sehenswert zum 3:2 für Frankfurt und brachte den Deutsche-Bank-Park zum Kochen.
Doch der BVB schlug noch einmal zurück: In der sechsten Minute der Nachspielzeit rettete Joker Carney Chukwuemeka mit dem 3:3 zumindest einen Punkt – ein Lucky Punch, der sportlich wichtig war, emotional aber kaum für Euphorie sorgte.
Denn in der Dortmunder Kabine überwog der Ärger über die verpasste Chance auf drei Punkte. Ricken gewährte tiefe Einblicke: „Auch wenn wir das 3:3 noch schießen, diskutieren wir eher, warum wir das Spiel nicht gewonnen haben.“ Genau diese Haltung sei ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft wieder höhere Ansprüche an sich selbst stelle.
Dabei sah der Sport-Geschäftsführer durchaus viele positive Aspekte. Über weite Strecken hatte Dortmund das Spiel im Griff, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und wurde mit zunehmender Spieldauer immer dominanter. „Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser und dominanter wurden wir“, analysierte Ricken. Umso bitterer sei es gewesen, dass einfache Gegentore und kurze Konzentrationsmängel erneut einen Sieg verhinderten.









































