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·30 Maret 2026
„Wir hätten die CL gewonnen“: Weidenfeller enthüllt Details über BVB-Schock

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Borussia Dortmund erlebte 2013 eine magische Champions-League-Saison zwischen Ekstase und Drama. Roman Weidenfeller verrät nun, warum der Götze-Wechsel dem BVB aus seiner Sicht den Titel kostete.
Roman Weidenfeller hat im Podcast von Calcio Berlin eindrucksvoll geschildert, wie emotional die Champions-League-Saison 2012/13 für Borussia Dortmund wirklich war. Ekstase und Enttäuschung lagen damals besonders eng beieinander.
Im Mittelpunkt steht für den ehemaligen BVB-Keeper das legendäre Viertelfinale gegen Málaga CF. Nach einem 0:0 im Hinspiel drehte Dortmund das Rückspiel in letzter Sekunde zu einem dramatischen 3:2-Sieg. Die Atmosphäre im Signal Iduna Park beschreibt Weidenfeller als Ausnahmezustand: „Das war ja hier eine magische Stimmung, das war ja unglaublich.“
Sportlich ging der Höhenflug zunächst weiter. Im Halbfinale fertigte der BVB Real Madrid im Hinspiel mit 4:1 ab. Das Rückspiel verloren die Dortmunder zwar mit 0:2, zogen aber dennoch ins Finale ein. Doch kurz vor diesen Spielen wurde die Euphorie jäh gebremst – durch den Wechsel von Mario Götze zum Rivalen FC Bayern München. Roman Weidenfeller erinnert sich an den Moment innerhalb der Mannschaft, als der bevorstehende Transfer bekannt wurde: „Wir sind kurz vorher informiert worden, es ging dann irgendwann so eine kleine Telefonkette rund.“
Die Reaktion sei geprägt gewesen von Fassungslosigkeit: „Wir konnten es eigentlich gar nicht fassen.“ Besonders schwierig sei die Situation für Götze selbst gewesen: „Mario konnte uns nicht so wirklich in die Augen schauen.“

Foto: IMAGO
Sportlich habe der Transfer laut Weidenfeller eine klare Wirkung gehabt: „Das war natürlich schon irgendwie, dass uns der Stecker gezogen wurde.“ Und er geht sogar noch weiter: „Ich will mal behaupten, wäre Mario noch in der Saison bei uns geblieben, hätten wir vielleicht nicht unbedingt das Finale verloren.“
Dieses verlor Dortmund schließlich im deutschen Duell gegen die Bayern knapp mit 1:2 – ohne den verletzten Götze. Damit zeigt diese Saison eindrücklich, wie nah der BVB am Triumph war. Zugleich wird deutlich, wie sehr einer der spektakulärsten Transfers der Bundesliga-Geschichte das Team intern erschütterte. Für Weidenfeller bleibt vor allem das Gefühl, dass dieser Moment mehr verändert hat als nur die Kaderplanung. Er traf das Innenleben einer Mannschaft, die kurz davor war, Europas Spitze zu erreichen.









































