WM 2026 Gerücht: Joachim Löw mit Ghana zur WM 2026 als neuer Trainer? | OneFootball

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·3 April 2026

WM 2026 Gerücht: Joachim Löw mit Ghana zur WM 2026 als neuer Trainer?

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Ein überraschendes Gerücht sorgt rund um Ghana für Aufsehen: Ex-Bundestrainer und Weltmeister 2014 Joachim Löw soll kurz vor einer Verpflichtung als Nationalcoach der „Black Stars“ stehen. Der 66-Jährige könnte demnach ausschließlich für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gebunden werden. Die „Black Stars“ sind derzeit ohne dauerhaften Übungsleiter, nachdem Otto Addo unmittelbar nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft von seinen Aufgaben entbunden wurde. Addo hatte das Team seit zwei Jahren betreut, bereits 2022 als Interimscoach übernommen und auch bei der WM in Katar die Verantwortung getragen, als Ghana nach der Gruppenphase ausschied.

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Joachim Löw, Cheftrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft der Männer, verfolgt am 27. Juli 2025 das Finale der UEFA Women’s EURO 2025 zwischen England und Spanien im St. Jakob-Park in Basel von der Tribüne aus. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images


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Auslöser der Spekulationen ist ein Bericht des Portals ghanasoccernet. Dort heißt es, eine offizielle Bestätigung werde in den kommenden Tagen erwartet, zuvor müssten nur noch letzte Details geklärt werden. Als Quellen nennt das Portal allerdings lediglich „mehrere Quellen“, ohne diese näher zu benennen.

Zweifel an der schnellen Einigung

Gerade deshalb erscheint die Meldung mit Vorsicht zu genießen. Ein Engagement Löws bei Ghana wäre zwar ein spektakulärer Coup, doch die Informationslage ist dünn – und die Zweifel daran, dass der Weltmeistertrainer tatsächlich bei der WM 2026 an der Seitenlinie der Westafrikaner steht, sind entsprechend groß.

Löw hatte nach seinem Abschied von der deutschen Nationalmannschaft im Zuge der EM 2021 bislang sämtliche Angebote als Chefcoach abgelehnt. Schon im Vorjahr war er als möglicher WM-Trainer für Usbekistan gehandelt worden, doch der Verband des WM-Neulings entschied sich stattdessen für den früheren italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro.

Löw hält sich ein Comeback offen

Ein vollständiger Rückzug ist für Löw aber offenbar kein Thema. Bei Sky Sport sagte er jüngst: „Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt.“ Sollte er noch einmal ein Amt übernehmen, gehe er davon aus, dass es ein Job bei einer Nationalmannschaft sein werde. „Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich“, so Löw.

Der 2014er-Weltmeistertrainer und Confed-Cup-Sieger von 2017 führte Deutschland außerdem ins EM-Finale 2008 sowie jeweils ins Halbfinale bei der WM 2010, der EM 2012 und der EM 2016. Damit bringt er reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau mit – ein Argument, das Ghana offenbar im Rennen um einen neuen Chefcoach nutzen möchte.

Ghana sucht Nachfolger für Otto Addo

Auf der sportlichen Agenda steht nun die Suche nach einer schnellen Lösung, denn bis zum WM-Auftakt bleiben nur etwas mehr als zwei Monate. Ghana trifft am 17. Juni in Toronto im ersten Spiel auf Panama, die WM 2026 Gruppe L komplettieren England und Kroatien. Vor der Niederlage gegen Deutschland hatte der viermalige Afrika-Cup-Gewinner zudem ein Testspiel gegen Österreich mit 1:5 verloren.

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Ghana-Trainer Otto Addo und DFB-Präsident Bernd Neuendorf posieren vor dem Länderspiel Deutschland gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alex Grimm / Getty Images

ghanasoccernet schreibt dazu: „Former Germany coach Joachim Low is on the verge of accepting the Ghana Black Stars head coach position on a short-term deal focused solely on the 2026 FIFA World Cup, multiple sources have confirmed.“ Das Portal nennt für die geplante Vereinbarung ein Gehalt von rund 150.000 Euro pro Monat. Nach dem Bericht seien die persönlichen Konditionen nach intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden fast fixiert.

Weiter heißt es, Löws möglicher Antritt würde für den ghanaischen Fußball einen großen Erfolg bedeuten, weil er zu den erfolgreichsten Coaches der Welt zählt. Der Auftrag wäre dabei klar umrissen: die „Black Stars“ durch eine schwere WM-Gruppe mit England, Kroatien und Panama zu führen. Eine offizielle Bestätigung werde, sofern die letzten Punkte geklärt werden, in den kommenden Tagen erwartet.

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