90PLUS
·17 Maret 2026
„Würde ihn nicht mitnehmen“: Ex-Nationalspieler über Sane und die WM

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·17 Maret 2026

An Leroy Sane scheiden sich drei Monate vor der WM weiterhin die Geister. Ein Weltmeister von 1990 würde den Ex-Schalker zuhause lassen.
„Ich würde Leroy Sane nicht mitnehmen, weil er nicht die Leistung bringt, die es braucht, um Weltmeister zu werden“, sprach sich Pierre Littbarski im Gespräch mit Sport1 deutlich gegen eine Nominierung des 30-Jährigen aus. Im Rahmen der Premiere der Doku „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ erklärte der langjährige Kölner, dass er auf jüngere Spieler setzen würde.
Dazu zählte der 65-Jährige vor allem Said El Mala und Lennart Karl. „Bestimmt nicht als Stammspieler, aber für die letzten 20 Minuten“, so Littbarski weiter: „El Mala dann auf der linken Seite und Karl kann ohnehin mehrere Positionen spielen. Beide sind grandiose Jungs und das wäre für sie natürlich ein riesiges Erlebnis.“
Bundestrainer Julian Nagelsmann ist da offenbar anderer Meinung. Der DFB-Coach sorgte mit einem kicker-Interview für Aufsehen, in dem er offen über die WM-Chancen mehrerer Spieler sprach. „Wir haben von seinem Profil nicht viele Spieler, die oft ins Zentrum gehen vom rechten Flügel“, beschrieb Nagelsmann, was Sane der Mannschaft geben kann: „Wir haben ein super Verhältnis, und Leroy hat super Spiele gemacht. Er macht es auch bei Galatasaray gut .“
In der Türkei kam Sane nach mäßigem Start immer besser in Form und zeigte auch bei seiner DFB-Rückkehr im November gute Leistungen. Nach der Verpflichtung von Noa Lang im Winter fand sich der Ex-Bayer zuletzt jedoch in der Champions League öfter auf der Bank wieder.

Foto: Getty Images
Ob mit Sane oder ohne, zu den Turnierfavoriten zählt Littbarski Deutschland nicht. Ein gutes Turnier traut der 65-Jährige der Auswahl in Nordamerika dennoch zu: „Egal ob Wirtz, Musiala oder Havertz – da sind richtig viele Granaten dabei. Wichtig wird, sich untereinander zu akzeptieren, zusammenzuhalten und den Hintern aufzureißen. Dann glaube ich, dass wir weit kommen können.“
Langsung


Langsung


Langsung





































