"Wundertüte" Regionalliga: Die Hinrunden-Bilanz der U23 | OneFootball

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·19 Januari 2026

"Wundertüte" Regionalliga: Die Hinrunden-Bilanz der U23

Gambar artikel:"Wundertüte" Regionalliga: Die Hinrunden-Bilanz der U23

Es läuft bei der U23 der Mainzerinnen! Obwohl die zweite Mannschaft der 05-Frauen gerade erst aus der Verbandsliga in die Regionalliga aufgestiegen ist und dort auf Klubs trifft, mit denen sich in der vergangenen Saison noch die Erstvertretung gemessen hat, konnte sich der FSV nach Abschluss der Hinrunde weit oben in der Tabelle etablieren. Dabei hatte sich das Team für diese Saison ursprünglich ganz andere Ziele gesetzt: "Wir haben uns vor dem Pflichtspielauftakt den Klassenerhalt vorgenommen und wollten dafür bereits in der Hinrunde genügend Punkte sammeln, um mit den hinteren Plätzen nichts zu tun zu haben - das haben wir in jedem Fall jetzt schon erreicht", so Leonard Wittauer, Cheftrainer der U23-Frauen, der sich gemeinsam mit seinem Team neben dem sportlichen Ziel in der Regionalliga Südwest noch mehr vorgenommen hat: "Da wir eine Ausbildungsmannschaft sind, möchten wir es schaffen, nach Ende der Saison möglichst viele Spielerinnen in das erste Frauenteam zu integrieren. Inwiefern uns das gelingt, wissen wir noch nicht - allerdings hatten bereits einige unserer Spielerinnen zuletzt die Möglichkeit, dort zu trainieren, weil unsere Winterpause früher angefangen hat. Ich bin insgesamt zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen können."

"War für die Entwicklung der Mädels extrem wichtig"


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Dass sein Team nach 13 von 22 Spieltagen mit 25 Punkten und dem dritten Tabellenplatz so gut dastehen würde, habe Wittauer keinesfalls erwartet: "Die Liga war für uns ehrlich gesagt eine Wundertüte - wir konnten nicht wirklich einschätzen, wie stark unsere Gegner sind. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass wir es mit einer bunten Mischung aus sehr ambitionierten und erfahrenen Mannschaften und jüngeren Teams zu tun haben", weiß Wittauer zu berichten. Die Entwicklung der Spielerinnen sieht der Cheftrainer überaus positiv: "Wir konnten uns nach der Hinrunde in der Tabelle vor Teams wie dem TuS Issel sowie der Zweitvertretung der SG 99 Andernach platzieren, die sich bereits in den vergangenen Jahren in der Regionalliga etabliert haben. Dass wir zum Rückrundenauftakt außerdem Bad Neuenahr, die bis vor einigen Jahren noch in der 2. Frauen-Bundesliga gespielt haben, recht souverän besiegen konnten, hat uns wirklich glücklich gemacht - das war zu Beginn der Saison in der Form nicht abzusehen." Die hervorragende Zwischenbilanz nach der Hinrunde war allerdings keinesfalls ein Selbstläufer: Dem Cheftrainer ist vor allem eine Begegnung im Gedächtnis geblieben, die der FSV nur hauchdünn für sich entscheiden konnte. "Gegen Montabaur haben wir bis zur 90. Minute mit 4:1 in Führung gelegen und in der Nachspielzeit plötzlich zwei Gegentore kassiert. Wir haben es zum Glück geschafft, die Partie mit 4:3 über die Ziellinie zu bringen - das war für die Entwicklung der Mädels extrem wichtig und ich denke, dass uns so etwas in dieser Saison nicht noch einmal passieren wird."

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