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·20 Februari 2026

Zuerst nach Luzern dann an die Fasnacht

Gambar artikel:Zuerst nach Luzern dann an die Fasnacht

Zum ersten Mal seit seinem Antritt als Trainer beim FCB hatte Stephan Lichtsteiner eine volle Woche Zeit, um sich auf die kommende Aufgabe vorzubereiten. Diese heisst: Auswärtsspiel in Luzern. «Das ist immer ein schwieriges Spie in der swissporarena», führte Lichtseiner aus, «der FCL hat einen hohen Wert bei den expected Goals und einen Plan, wie man sich Chancen herausspielt. Aber wir werden auch zu unseren Möglichkeiten kommen.»

In der Tat haben die Innerschweizer zuletzt Fahrt aufgenommen. Nach einem harzigen Start ins Jahr mit einer Niederlage und drei Unentschieden zum Auftakt, haben die Luzerner zuletzt zwei Siege gefeiert und dabei sowohl gegen den Grasshopper Club Zürich als auch beim FC Zürich viert Tore erzielt. Damit haben sie sich in Position gebracht, um die obere Tabellenhälfte anzugreifen, die zur Teilnahme an der Championship Group berechtigen. Im Moment weisen sechs Punkte Rückstand auf den sechstplatzierten BSC Young Boys auf.


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Omeragic gesperrt

Auf Zähler ist natürlich auch der FCB angewiesen. «Unser Ziel sind die internationalen Plätze», so Lichtsteiner, «auch wenn der Titel in weite Ferne gerückt ist, dürfen wir nicht nachlassen. Wir brauchen Punkte und die gewinnt man mit einer dominanten Spielweise. Für diese sind das Positionsspiel und das Timing entscheidend. Zudem müssen wir an unseren Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung arbeiten.» Hilfreich für den Aufbau dürfte sein, dass Metinho nach längerer Verletzung wieder im Mannschaftstraining und am Sonntag einsetzbar ist – wenn auch möglicherweise noch nicht über die gesamte Partie.

Gerne hätte Lichtsteiner auch auf Neuzugang Becir Omeragic zurückgegriffen, dieser ist aber aufgrund einer Gelbsperre, die er sich in Frankreich eingehandelt hat, gesperrt – genauso wie Kaio Edurado Do Nascimento. Zudem fehlen die verletzten Flavius Daniliuc und Finn van Breemen.

Man darf sicher gespannt sein, was Rotblau am Ende der ersten Woche mit lediglich einem Spiel zeigen wird. Auch in der kommenden Woche steht nur eine Begegnung an. Einen Tag wird die Mannschaft dann aber nutzen, um an die Fasnacht zu gehen. «Es ist wichtig, der Mannschaft die Basler Kultur näherzubringen, damit sie sich mit der Stadt identifizieren können», so Lichtsteiner. Richtig geniessen könnten die Mannschaft und der Staff diesen Besuch in der Stadt wohl dann, wenn sie am Sonntag vor dem Morgestraich aus Luzern drei Punkte mitnimmt.

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