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·15 April 2026
Zurück an die Spitze? Der BVB-Plan gegen die Bayern-Dominanz

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Nach einer insgesamt stabilen Saison bleibt der Abstand zum FC Bayern für Borussia Dortmund deutlich. Nun verrät BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke, mit welcher Strategie der Klub die Lücke schließen will.
Bei Borussia Dortmund läuft sportlich vieles nach Plan: Die Qualifikation für die Champions League ist nahezu gesichert, der zweite Tabellenplatz wirkt stabil. Und doch bleibt ein altbekanntes Problem bestehen – der Abstand zum FC Bayern München ist weiterhin deutlich.
Für BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke liegt der Schlüssel zur Aufholjagd klar auf der Hand. Der Klub müsse sich stärker auf seine bewährte Strategie besinnen: junge Talente entwickeln und gezielt weiterverkaufen. „Wir müssen unsere Herangehensweise weiter schärfen“, betonte Watzke im Interview mit den Ruhr Nachrichten und verweist auf Beispiele wie Jadon Sancho, Erling Haaland und Jude Bellingham, die in Dortmund zu Weltklassespielern reiften.
Gleichzeitig macht der 66-Jährige deutlich, dass wirtschaftliche Realität und sportlicher Anspruch eng miteinander verknüpft sind. Nur durch kluge Transfers und gewinnbringende Verkäufe könne man langfristig konkurrenzfähig bleiben. „Am Ende müssen wir dadurch so viel Geld erwirtschaften, dass wir flächendeckend eine gute Mannschaft aufbauen können“, erklärt Watzke.
Doch allein auf Entwicklung zu setzen, reicht offenbar nicht mehr aus. Intern wächst der Wunsch nach mehr sofortiger Qualität im Kader. Watzke formuliert es bildhaft: „Ich glaube, ein bisschen mehr Erfahrung tut uns gut. […] noch ein, zwei Spieler, die den Unterschied machen.“ Als Maßstab nennt er einen ehemaligen Publikumsliebling: „Also ein, zwei Spieler, bei denen die Leute sagen: ,Oh, das war wie Marco Reus in seinen besten Zeiten‘.“

Foto: IMAGO
Diese Einschätzung teilt auch Trainer Niko Kovac. Ihm fehlen im aktuellen Aufgebot Spieler mit besonderen Fähigkeiten: „Was wir sicherlich nicht haben, sind diese Spieler, die vielleicht der ein oder andere hier gerne sehen würde – mit den Extra-Skills.“
Ein möglicher Kandidat, der genau dieses Profil erfüllt, ist ausgerechnet ein alter Bekannter. Eine Rückkehr von Jadon Sancho wird immer wieder diskutiert. Watzke bestätigt zumindest die Überlegungen: „Wir prüfen, ob Spieler uns besser machen. Auch bei Jadon.“ Besonders interessant: Der Engländer könnte im Sommer ablösefrei verfügbar sein.









































