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·12 April 2026

Zwischen Ärger und Stolz: Alemannia bleibt auf Erfolgskurs

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Am Ende ging für Alemannia Aachen noch mal alles gut. 3:1 hieß es gegen den VfB Stuttgart II. Doch wie gegen den 1. FC Saarbrücken verpasste es die Aachen, die Begegnung frühzeitig zu entscheiden. Das ärgerte Cheftrainer Mersad Selimbegovic.

"Es war wie gegen Saarbrücken"

Mit einer 1:0-Führung und deutlichen Überlegenheit ging Alemannia Aachen in die Pause. Dennoch war Cheftrainer Mersad Selimbegovic "ein wenig sauer", wie er im Mediengespräch nach der Partie erläuterte: "Es war wie gegen Saarbrücken. Wir hatten heute die Chance, die Partie nach 30 Minuten zu entscheiden. So steht es nur 1:0 – und eine Mannschaft wie der VfB Stuttgart II ist immer in der Lage, zurückzukommen."


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Selimbegovic sollte recht behalten. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Meyer (48.) zum Ausgleich. "Wir sind nicht gut aus der Kabine gekommen, waren viel zu schläfrig. Die Zuordnung am ersten Pfosten hat überhaupt nicht gestimmt", analysierte Marius Wegmann bei "MagentaSport". Anders als noch unter der Woche fand Aachen jedoch die passende Antwort. Zuerst traf Mika Schroers (58.), ehe Wegmann selbst per Kopf nachlegte. "Vor heimischer Kulisse klappt es irgendwie", sagte er mit einem Schmunzeln – und verriet auch das Geheimnis seines Treffers: "Ich war vorher noch mal bei Gianluca Gaudino und habe gesagt, wohin der Ball soll. Und wenn er dorthin kommt, dann tut er das auch."

"So eine Station hatte ich in meiner Karriere noch nicht"

Für den 27-Jährigen war es ohnehin ein besonderer Tag. Erst unter der Woche hatte sich sein Vertrag durch eine Option um ein Jahr verlängert. Das und sein Tor "waren ein doppelt schönes Erlebnis für mich heute". Aachen sei für ihn etwas Spezielles: "So eine Station hatte ich in meiner Karriere noch nicht. Die ganze Region steht hinter dem Fußball. Dieser wird her so sehr gelebt, egal ob zu Hause oder auswärts – oder wenn man durch die Stadt läuft. Wir bekommen so eine Unterstützung."

In der Hinrunde war Aachen ein Kandidat für den Abstieg – mittlerweile hat sich das Blatt gänzlich gewendet. Würde die Saison etwas länger gehen, würden die Kaiserstädter sogar als Aufstiegsanwärter gelten. Denn inzwischen zählt das Team von Selimbegovic zu den formstärksten Mannschaften der Liga: Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen – aktuell sind es 51 Punkte. Ein Meilenstein. "Ich kann den Jungs nur gratulieren. Was sie in den letzten Wochen und Monaten investiert haben, ist beachtlich. Aber wir sind noch nicht am Ende", sagte Selimbegovic: "Ich muss mir jetzt ein neues Ziel überlegen." Sein Team bekommt derweil einen Tag frei – aufgrund der weißen Weste im Spiel vor einer Woche gegen den SV Wehen Wiesbaden. Also Zeit für Selimbegovic, über das neue Ziel zu grübeln? "Für einen Trainer gibt es nie frei, aber ich versuche es."

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