Borussia Dortmund
·20 gennaio 2026
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·20 gennaio 2026
Personalien Schwarzgelb musste auf Marcel Sabitzer (Wadenblessur) und Salih Özcan (nicht spielberechtigt) verzichten. Aaron Anselmino (Bank) und Ramy Bensebaini (Startelf) waren zurück im Kader. Neben Bensebaini rückten im Vergleich zum Spiel drei Tage zuvor gegen St. Pauli (3:2) auch Yan Couto und Serhou Guirassy in die Anfangsformation. Emre Can, Julian Ryerson und Fabio Silva rotierten auf die Bank.
SpielverlaufWas Trainer Niko Kovac sehen wollte, zeigte seine Mannschaft nur in den Anfangsminuten, als sie im hohen Gegenpressing das defensive Zentrum der Gastgeber unter Druck setzte. Doch mit dem ersten Angriff der Spurs änderte sich die Statik des Spiels: Daniel Svensson klärte in höchster Not vor dem Ex-Leipziger Xavi Simons (6.). Und schon die zweite Ecke brachte den ersten Treffer: Obwohl der Adressat der Hereingabe, Odobert, zunächst ein Luftloch schlug, setzte er sich im Zweikampf mit Julian Brandt durch und jagte den Ball scharf nach innen. Abwehrspieler Romero lenkte die flache Hereingabe zum 1:0 über die Linie (14.). In der Folge brannte es mehrfach lichterloh im schwarzgelben Strafraum.
Yan Couto hatte große Schwierigkeiten mit Spence auf Tottenhams linkem Flügel, und sein Pendant auf der anderen Seite, Svensson, sah für ein sicherlich unabsichtliches Foulspiel an Odobert nach VAR-Eingriff die Rote Karte (26.). Mats Hummels bei Prime: „Für mich keine Rote Karte. Es ist ein Standbildtreffer.“ Die Mannschaft spielte nun im 4-4-1 (zuvor 3-4-3), lief dem Spiel weiterhin hinterher, war in vielen Zweikämpfen unterlegen. Im Doppelpass mit Pedro Porro brach Odobert auf dem rechten Flügel durch, legte flach quer auf Solanke, der sich zwar selbst anschoss, aber über das 2:0 jubeln durfte, da der Ball via linkem Innenpfosten über die Linie rollte (37.). Der klare Halbzeitrückstand war angesichts von 0:11 Torschüssen und nur 36 Prozent gewonnenen Zweikämpfen absolut verdient.
Kovac stabilisierte in der Pause zunächst die Defensive, brachte Julian Ryerson und Emre Can für die Offensivspieler Brandt und Guirassy. Nun gegen den Ball im 5-3-1 (mit Adeyemi in der Spitze) rückte Can ins Mittelfeld und Ryerson auf die Svensson-Position. Ein Freistoß des Norwegers aus 20 Metern war vielversprechend unterwegs, drehte dann aber links ab und ging am Kasten vorbei. Das Spiel lief nun überwiegend in der Hälfte der Spurs ab, und Kovac reagierte erneut, brachte für die finalen knapp 30 Minuten Fabio Silva und Carney Chukwuemeka für Karim Adeyemi und Felix Nmecha.
Nach 70 Minuten wurde Tottenham wieder aktiver, kam zu zwei großen Möglichkeiten, die Kobel entschärfte. Der BVB war in der Schlussphase weiter bemüht, den Eindruck der ersten 45 Minuten und das Ergebnis auf der Anzeigetafel zu korrigieren, doch ernsthafte Tormöglichkeiten sprangen bis auf Schlotterbecks Kopfball zu Beginn der Nachspielzeit nicht heraus.
AusblickAm Mittwoch kommender Woche (28.1.) steht der letzte Spieltag der Ligaphase auf dem Plan. Borussia Dortmund empfängt dann Inter Mailand im SIGNAL IDUNA PARK. Doch zunächst geht es in der Bundesliga nach Berlin: Am Samstag (18:30 Uhr, live bei Sky) tritt der BVB beim 1. FC Union an.
UEFA Champions League, 7. SpieltagDienstag, 20. Januar 2026, 21 Uhr MEZ
Tottenham Hotspur: Vicario – Pedro Porro, Danso, Romero, Udogie – Bergvall (63. Byfield), Gray – Odobert, Xavi Simons, Spence – Solanke (70. Kolo Muani)Bank: Austin, Kinsky; Hardy, Rowswell, Olusesi, Williams-Barnett, Akhamrich, Scarlett, Thompson, Rowswell
Borussia Dortmund: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Couto (76. Beier), Bellingham, Nmecha (65. Chukwuemeka), Svensson – Adeyemi (65. Fabio Silva), Guirassy (46. Can), Brandt (46. Ryerson)Bank: Meyer, Ostrzinski; Süle, Duranville, Anselmino, Mane









































