05ER feiern ersten Heimsieg seit fast einem Jahr | OneFootball

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Icon: 1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

·13 gennaio 2026

05ER feiern ersten Heimsieg seit fast einem Jahr

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Eine Veränderung in der Startelf

Benedict Hollerbach, der beim 2:2 in Berlin sein erstes Bundesliga-Tor für den FSV erzielt hatte, konnte wegen eines grippalen Infekts nicht auflaufen. Für ihn begann Armindo Sieb im Angriff der 05ER. Ansonsten vertraute der Mainzer Cheftrainer Urs Fischer der Startelf, die bei Union in vielen Phasen der Partie überzeugend aufgetreten war. Auf der Bank nahmen für Hollerbach und den ebenfalls erkrankten Nelson Weiper Ben Bobzien und Fabio Moreno Fell Platz.


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Knappe 05-Führung nach Torwart-Patzer

Das "wegweisende Spiel", das Fischer im Vorfeld der Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf angekündigt hatte, begann wie zu erwarten: intensiv, mit vielen Duellen am Boden und in der Luft. Mit dem Ball kreierten beide Mannschaften zunächst wenig brauchbares. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte dann der FSV durch einen 30-Meter-Knaller von Niki Veratschnig, der Diant Ramaj zur ersten Flugeinlage zwang (8.). Auf der Gegenseite verzeichneten auch die Gäste in Person von Mikkel Kaufmann ihren ersten Schussversuch der Partie (11.). Dieser geriet allerdings genauso ungefährlich wie im Anschluss ein Kopfball von Phillip Tietz. Der Neuzugang aus Augsburg war immer wieder das Ziel von langen Bällen in die Spitzen, der zweite Ball sollte allerdings noch zu selten bei seinen Mitspielern landen. Weil die Gäste nach vorne so gut wie nicht stattfanden, hinten aber kompakt standen und aus ihrem Ballbesitz nicht viel machten, entwickelte sich eine chancenarme Partie, in der Daniel Batz nach 25 Minuten erstmals die Hände an den Ball bekam. Marvin Pieringers Schuss war aber kein Problem für den 05-Torhüter (26.), der sich kurz danach bei der bis dato besten Heidenheimer Chance durch Benedikt Gimber deutlich mehr strecken musste.

Es brauchte den Mainzer Kapitän und einen Fehler des Heidenheimer Torhüters für die in dieser Phase überraschende Führung des FSV. Ramaj hatte einen Ball zu kurz geklärt, Jae-sung Lee nahm die Kugel in Strafraumnähe auf und leitete gedankenschnell weiter auf Widmer, der aus etwa sieben Metern per Direktabnahme einschießen konnte - 1:0 (30.). Nach dem Jubel folgte allerdings eine Hiobsbotschaft für die Gastgeber. Verletzungsbedingt musste Veratschnig den Platz verlassen, Kacper Potulski ging in die Innenverteidigung, Danny da Costa übernahm den Part des Österreichers auf der rechten Schiene (34.). Der Treffer gab den Gastgebern Auftrieb. Zunächst verpasste Amiri denkbar knapp eine Lee-Hereingabe, kurz danach strich ein Tietz-Kopfball am linken Pfosten vorbei (36.). Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Sven Jablonski passierte nichts nennenswertes mehr, es blieb bei der insgesamt verdienten, aber knappen Führung für die 05ER in einem Spiel, das vor allem vom Kampf geprägt war.

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