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·8 giugno 2026
1990 Weltmeister Rudi Völler: „Neuer wird ein Super-Turnier spielen“

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Vor dem WM 2026 Start hat Rudi Völler die Zweifel an Manuel Neuer deutlich zurückgewiesen. Der DFB-Sportdirektor ist überzeugt, dass der angeschlagene Bayern-Torhüter rechtzeitig fit genug ist und bei der Endrunde ein starkes Turnier abliefert. Auch bei Florian Wirtz und Jamal Musiala sieht Völler enormes Potenzial für die WM in den USA, Mexiko und Kanada.

Rudi Völler, Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), spricht am 27. Mai 2026 bei einer Pressekonferenz im adidas HQ Homeground Herzo-Base in Herzogenaurach mit den Medien. Das DFB-Team bereitet sich auf die bevorstehenden Länderspiele vor, bevor es zur FIFA Weltmeisterschaft 2026 in die Vereinigten Staaten reist. Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images
Im Gespräch mit der Bild erklärte der 66-Jährige, Neuer habe bereits wieder mit der Mannschaft trainiert und dabei gezeigt, dass die Wade „keine großen Probleme mehr macht“. Dass der Keeper wegen seiner Blessur kein weiteres Testspiel mehr bestreiten wird, beunruhigt Völler nicht. „Wir reden hier über Manuel Neuer! Er ist ein Weltklasse-Torwart, der in seiner Karriere bereits alles erlebt und genug Erfahrung hat. Er wird ein Super-Turnier spielen, davon bin ich überzeugt“, sagte Völler. Zugleich stellte er klar: „Um Manuel müssen wir uns alle keine Sorgen machen.“
Beim letzten Härtetest der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA in Chicago, den das DFB-Team mit 2:1 gewann, hatte Neuer noch gefehlt. Dort vertrat ihn Oliver Baumann. Für die WM ist der 40 Jahre alte Münchner dennoch fest als Nummer eins eingeplant. Das Turnier beginnt für Deutschland am 14. Juni in Houston mit dem Auftakt gegen Außenseiter Curacao.
Völler blickt aber nicht nur auf Neuer, sondern auch auf die beiden Jungstars Florian Wirtz und Jamal Musiala. „Natürlich gehe es nur mit der gesamten Mannschaft. Aber es ist schon richtig: Die beiden sind für uns enorm wertvoll und unheimlich wichtig. Ganz ohne sie wird es bei der WM nicht gehen. Ich traue beiden beim Turnier alles zu. Vor zwei Jahren waren sie unsere Rohdiamanten. Jetzt sind sie noch mal gereift“, sagte der frühere Nationalspieler.
Besonders Musiala habe nach seiner schweren Verletzung wieder Anschluss gefunden und mehr Spielzeit erhalten, so Völler weiter. Auch bei Wirtz sieht er keine Zweifel, obwohl der Start in Liverpool nicht ganz reibungslos verlaufen sei. „Er macht in der Vorbereitung einen Super-Eindruck“, sagte der Sportdirektor über den 23-Jährigen.







































