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·16 gennaio 2026

2. Bundesliga verspricht Spannung pur: Vier Thesen zum Rückrundenstart!

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Nachdem in der ersten Liga die Hinrunde beendet ist, steigt heute Abend auch die zweite Bundesliga wieder in den regulären Spielbetrieb ein. Hier sind vier Thesen zur Rückrunde!

Bereits an den ersten 17 Spieltagen der 2. Bundesliga gab es einige spannende Geschichten und Überraschungen, mit denen wohl die wenigsten gerechnet hatten. Da wäre zum Beispiel Elversberg, die trotz des verpassten Aufstiegs im Vorjahr und dem Verlust von Trainer Horst Steffen sowie einiger Leistungsträger erneut mitten im Aufstiegsrennen steckt. Oder Fortuna Düsseldorf, die nach einem starken Vorjahr nun unter den Erwartungen bleibt und sich mitten im Abstiegskampf wiederfindet.


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Meistermacher Muslic – Schalke steigt direkt auf!

Damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Nach der historisch schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte, in der man als Tabellenvierzehnter nur knapp den Abstiegsrängen entging, wurde im letzten Sommer erneut jeder Stein umgedreht. Nach dem Aus von Kees van Wonderen gegen Ende der Saison war klar, dass der Verein erneut einen Trainer suchen muss. Viele Fans hatten den Wunsch nach einem Trainer, der auf Schalke endlich wieder attraktiven Fußball spielen lässt und den Verein sukzessive wieder ins obere Drittel der Tabelle hieven würde.

Als bekannt wurde, dass Miron Muslic die Geschicke auf Schalke übernehmen würde, bremste dies die Euphorie zunächst – zu Unrecht. Denn Muslic ist ein absoluter Glücksgriff für Königsblau. Sein defensiver Ansatz passt perfekt zum FC Schalke: Erst zehn Gegentreffer kassierte man in der Hinrunde. Auch seine charismatische Art und sein Vertrauen in junge Spieler aus der Knappenschmiede kommen auf Schalke unheimlich gut an. Beim ganzen Hype um Königsblau darf man aber auch den Einfluss von Sportvorstand Frank Baumann nicht vergessen, der im Sommer eine schlagfertige Truppe zusammengestellt hat, die zu Schalke und der Idee von Muslic perfekt passt.

Unsere These: Muslic hat das Sorgenkind der Liga innerhalb einer Halbserie zu einem echten Spitzenteam der zweiten Liga geformt. Während Schalke in der Vorsaison zu diesem Zeitpunkt noch im Tabellenkeller steckte, mischt der Klub nun ganz oben mit und wurde Herbstmeister. Es gibt für uns wenige Argumente gegen Königsblau, weshalb wir an eine Rückkehr in die Bundesliga glauben – als Meister.

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Foto: IMAGO

Klose: Keine Zukunft über den Sommer hinaus

Miroslav Klose ist wohl der größte Name auf der Trainerbank der zweiten Bundesliga. Der Weltmeister von 2014 übernahm vor der letzten Saison den 1. FC Nürnberg. Zusammen mit Sportvorstand Joti Chatzialexiou möchte er den Verein langfristig wieder in die Bundesliga führen.

Aktuell steht der Verein als Tabellenachter solide da. Das ausgerufene Saisonziel, ein Platz unter den Top 7, ist fünf Punkte entfernt – genauso weit wie der Abstiegsrelegationsplatz. Der Saisonauftakt wurde im Frankenland komplett in den Sand gesetzt und Klose stand wohl kurz vor der Entlassung, doch eine gute Phase mit zwischenzeitlich sechs ungeschlagenen Spielen verschaffte den Nürnbergern etwas Luft. Insgesamt fehlt dem Club weiterhin die Konstanz in den Leistungen. Bei seinem Amtsantritt versprach Klose, offensiven Fußball spielen zu lassen. Dies gelang phasenweise in der letzten Saison, in der insgesamt 60 Treffer erzielt wurden. In der laufenden Spielzeit stellt man mit lediglich 19 erzielten Treffern die zweitschwächste Offensive. Klar fehlt auch die Qualität im Sturmzentrum, da bislang kein Neuzugang dort überzeugen konnte. Dass Klose weder Semir Telalovic (inzwischen per Leihe nach Bielefeld gewechselt) noch Adriano Grimaldi einigermaßen zum Laufen bringen konnte, ist letztlich auch ein Qualitätsmerkmal eines Trainers.

Der Systemwechsel von einer 3er-/5er-Kette zu einem 4-3-3-System leitete zwar zu Beginn eine Trendwende ein, passt aber nicht zum zusammengestellten Kader. So muss Julian Justvan, der in der Vorsaison 20 Scorerpunkte sammelte, auf dem rechten Flügel ausweichen, während die Position des Rechtsverteidigers dauerhaft positionsfremd besetzt ist.

Unsere These: Die Vertragsverlängerung, die weiterhin im Gespräch ist, wird es nicht geben. Wir glauben daran, dass sich die Wege im Sommer trennen werden, weil Klose auch in der zweiten Saison keinen Platz in der oberen Tabellenhälfte erreichen wird.

Mit Sander im Aufschwung: Magdeburg hält souverän die Klasse!

Die Hinrunde war für die Magdeburger ein einziger Stresstest. Im Vorjahr hatte man unter Christina Titz lange Aufstiegsambitionen, am Ende landete man auf dem fünften Tabellenplatz. Titz verabschiedete sich Richtung Hannover und Markus Fiedler übernahm. Der Saisonstart misslang komplett: Bis auf den 2:1-Sieg gegen Dynamo Dresden gingen sieben der ersten acht Spiele verloren. Auf dem letzten Tabellenplatz musste Fiedler schließlich gehen und Petrik Sander saß zukünftig auf der Trainerbank. Unter seiner Leitung rehabilitierten sich die Magdeburger und blieben in den letzten vier Spielen sogar ungeschlagen. Unter anderem feierte man einen deutlichen Heimsieg gegen Nürnberg sowie zwei überzeugende Auswärtssiege in Berlin und auf dem Betze.

Unsere These: Sander hat den kriselnden FCM, der lange am Tabellenende stand, stabilisiert. Diese gute Form wird sich in der Rückrunde fortsetzen und Magdeburg wird am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

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Foto: IMAGO

Nach Ebnoutalib-Abgang: Wer holt sich die Torjägerkanone?

Younes Ebnoutalib war in Elversberg einer der absoluten Shootingstars der Hinrunde. Vor einem Jahr stand der 22-Jährige noch beim FC Gießen in der Regionalliga unter Vertrag. Mit zwölf Treffern führt er die Torschützenliste an. Aufgrund seines Wechsels zur Eintracht werden aber keine weiteren hinzukommen.

Daher stellt sich die Frage: Wer ist nun der neue Topkandidat für das Erbe von Davie Selke? Isac Lidberg von Darmstadt kommt nach der Hinrunde auf elf Treffer, dahinter folgt Benjamin Källman mit zehn Toren – und genau er ist unser Topkandidat. Der finnische Nationalspieler (37 Spiele, 10 Tore) kam an den ersten sechs Spieltagen stets von der Bank, gehörte aber seit dem siebten Spieltag immer zum Stammpersonal. In den letzten fünf Spielen gelangen Källman vier Treffer. Dazu kommt, dass er von allen Topkandidaten die wenigste Spielzeit pro Tor benötigt. Im Schnitt trifft der 27-Jährige alle 99 Minuten. Der erste Spieler, der diese Quote unterbieten kann, ist Luca Schuler, der bislang nur fünfmal erfolgreich war.

Unsere These: Källman wird auch in der Rückrunde gesetzt sein und mit Elias Saad einen weiteren starken Offensivspieler an die Seite gestellt bekommen. In einer aufstiegsambitionierten Hannover-Mannschaft wird Källman in der Rückrunde nicht zu stoppen sein und am Ende der Saison die meisten Tore auf dem Konto haben.

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