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·1 febbraio 2026

2:0 beim HSV: SC Freiburg landet ersten Dreier 2026

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Der SC Freiburg mischt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiter im Rennen um die internationalen Plätze mit. Das Team von Trainer Edmond Kapllani landete am 16. Spieltag einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim Aufsteiger Hamburger SV und machte damit den ersten Dreier im neuen Fußballjahr 2026 perfekt.

Vor 3367 Zuschauer*innen im Volksparkstadion brachte Innenverteidigerin Julia Stierli (25.) die Beisgauerinnen 1:0 in Führung. Kurz nach der Pause sah HSV-Abwehrspielerin Victoria Schulz wegen einer Notbremse die Rote Karte (46.). In Überzahl machte der Sport-Club, der das Hinspiel vor eigenem Publikum 6:2 gewonnen hatte, durch den zweiten Treffer von Mittelstürmerin Svenja Fölmli (82.) in der Schlussphase alles klar.


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Kapllani: "Gutes Auswärtsspiel"

"Das Spiel und die Herausforderungen für uns waren so, wie wir es erwartet hatten. Die Mannschaft hat das von Anfang an sehr gut angenommen", lobte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani. "Es war ein gutes Auswärtsspiel von uns, wir hatten Energie auf dem Platz. Nach einer kurzen Woche wollen wir auch im kommenden Heimspiel gegen Bayern München das Beste herausholen."

HSV-Trainerin Liese Brancao sagte: "In der ersten Halbzeit haben wir Freiburg zu viele Räume gegeben, die nötige Überzeugung und Aggressivität haben gefehlt. Nach der Pause haben wir uns deutlich gesteigert, obwohl wir lange Zeit in Unterzahl waren. Auch wenn wir am Ende keine Punkte holen konnten, haben wir erneut einen weiteren Schritt in unserer Entwicklung gemacht."

Hamburgs Kapitänin Pauline Machtens meinte: "Natürlich ist eine Enttäuschung da. Vor allem in der ersten Hälfte kam von uns zu wenig. Wir waren immer zwei Schritte zu spät und sind schlecht in die Zweikämpfe gekommen. Uns haben die Durchschlagskraft und der letzte Zug zum Tor gefehlt. In der zweiten Hälfte waren wir dann etwas besser, haben es aber verpasst, den Ausgleich zu erzielen. Freiburg ist keine schlechte Mannschaft. Mit nur zehn Spielerinnen dagegenzuhalten, ist keine schlechte Leistung. Sie hatten letztendlich mehr Chancen vor dem Tor und daher geht der Spielausgang auch so in Ordnung."

Nigar Mirzaliyeva gibt Debüt

Im Vergleich zum wichtigen 2:1-Heimsieg gegen die SGS Essen nahm HSV-Trainerin Liese Brancao zwei Veränderungen in ihrer Anfangsformation vor. Mit Camilla Linberg (zuvor Kolbotn IL/Norwegen) und Nigar Mirzaliyeva (von Zenit St. Petersburg/Russland) rückten zwei Winterzugänge neu in die Startelf. Für Außenverteidigerin Nigar Mirzaliyeva, Nationalspielerin von Aserbaidschan, war es gleichzeitig das Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse. Dafür blieben Emilia Hirche und die im Winter von Bayer 04 Leverkusen nach Hamburg zurückgekehrte Paulina Bartz zunächst auf der Bank.

Auch beim SC Freiburg nominierte Trainer Edmond Kapllani gegenüber der Niederlage beim 1. FC Köln (0:1) zwei neue Spielerinnen. In der Defensive ersetzte Julia Stierli die gesperrte Nia Szenk (Gelb-Rote Karte). Außerdem erhielt Spielmacherin Selina Vobian diesmal den Vorzug vor Maj Schneider. Bis auf Nia Szenk sowie Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit) stand Kapllani der komplette Kader zur Verfügung.

Torpremiere für Julia Stierli

Die Partie startete recht verhalten, beide Teams konnten sich in der ersten Viertelstunde keine klaren Tormöglichkeiten erspielen. Danach aber übernahmen die Gäste aus dem Breisgau deutlich die Spielkontrolle und sorgten nahezu im Minutentakt für Torgefahr.

So strich ein Distanzschuss von Selina Vobian knapp am Hamburger Kasten vorbei. Einen Kopfball aus vielversprechender Position brachte die aufgerückte Abwehrspielerin Ingibjörg Sigurdardottir nicht auf das Tor und einen Abschluss von Lisa Kolb auf das kurze Eck kratzte HSV-Torhüterin Lea Paulick, während der Winterpause von Eintracht Frankfurt gekommen, aus dem oberen Toreck. Wenige Sekunden später war Lea Paulick allerdings machtlos. Eine Freistoßflanke von Nicole Ojukwu legte Mittelstürmerin Svenja Fölmli per Kopf mustergültig für Julia Stierli ab, die aus kurzer Entfernung ihr erstes Bundesligator zur verdienten 1:0-Führung (25.) erzielte.

Nachdem Selina Vobian bei einer weiteren hochkarätigen Torchance aus etwa acht Metern an der gut reagierenden Lea Paulick gescheitert war und so das mögliche 2:0 verpasst hatte, befreiten sich die Gastgeberinnen ein wenig aus der Umklammerung. Selbst gefährlich wurden die Hanseatinnen während des ersten Durchgangs aber nicht mehr.

Victoria Schulz sieht Rot

Bitter für den HSV: Weil Victoria Schulz gleich bei der ersten Freiburger Offensivaktion nach der Pause wegen einer Notbremse gegen Svenja Fölmli die Rote Karte sah (46.), musste der Aufsteiger praktisch die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl spielen. Dennoch hielten die Gastgeberinnen die Partie bis in die Schlussphase offen.

Nach einer guten Stunde hatte Maria Mikolajova sogar die große Chance zum Ausgleich, ihr Schuss wurde jedoch von der Freiburger Hintermannschaft in letzter Sekunde geblockt. Auf der Gegenseite setzte Svenja Fölmli einen Abschluss von der Strafraumgrenze ein wenig zu hoch an.

Die Hamburgerinnen versuchten alles und setzten die Breisgauerinnen auch phasenweise unter Druck, liefen dann aber in den entscheidenden Konter. Nach einem langen Ball von Ingibjörg Sigurdardottir setzte sich die eingewechselte Alena Bienz auf dem rechten Flügel durch und fand mit ihrer Hereingabe ihre Schweizer Landsfrau Svenja Fölmli, die eiskalt zum 2:0 (82.) abschloss. Für den HSV war es der erste Rückschlag nach der Winterpause. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz beträgt weiterhin einen Punkt.

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