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·25 marzo 2026
220.000 Euro! DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

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Simon Bartsch
25 März, 2026
Auch in dieser Saison muss der FC wieder viel Geld in die Kassen des DFB überweisen. Denn erneut sind die Kölner zu einer saftigen Strafe aufgrund von Pyrotechnik verurteilt worden.

Pyrotechnik beim Spiel des 1. FC Köln



Die Begegnung gegen den FC Bayern München Mitte Januar war schon besonders emotional. Und das auch aufgrund der Fans. Und einige Kölner Anhänger meinten es mit der Unterstützung besonders gut. Der Einsatz von Pyrotechnik kommt den Verein aber wieder einmal teuer zu stehen. Denn der DFB hat die Geißböcke erneut mit einer Strafe belegt und erneut mit einer besonders heftigen. 220.000 Euro müssen die Kölner für das Duell gegen den Rekordmeister berappen. Wegen „unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ ist der FC laut DFB-Urteil bestraft worden. Wie immer kann ein Drittel der Summe für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“, heißt es weiter.
Zur Begründung heißt es, dass die Fans zu Beginn des Spiels zahlreiche Pyro-Gegenstände gezündet hätten. „Der DFB-Kontrollausschuss geht nach Inaugenscheinnahme von Videomaterial von mindestens 110 pyrotechnischen Gegenständen (mindestens 100 Bengalische Feuer und 10 Rauchkörper) aus.“ Tatsächlich werden die einzelnen Pyrogegenstände im Nachhinein gezählt und die Summe addiert. Zudem wurde die Begegnung ebenfalls zu Beginn des Spiels für knapp zehn Minuten unterbrochen. Die Strafe von 220.000 Euro ist die höchste, die die Geißböcke in dieser Saison erhalten haben. Insgesamt kommt der FC in dieser Saison auf mehr als 570.000 Euro an bereits ausgesprochenen Strafen. Damit liegen die Geißböcke auf Platz zwei der ligainternen Wertung. Nur der Hamburger SV hat noch mehr bezahlen müssen.
Im März gab es bereits zwei Strafen von Seiten des DFB. Im Duell gegen Frankfurt wurde Pyrotechnik gezündet, die Kölner mussten mehr als 70.000 Euro bezahlen. Es folgten die 8000 Euro für die verbale Entgleisung von Stadionsprecher Michael Trippel im Duell gegen Dortmund. Für die Pyrotechnik im Derby in Gladbach muss der FC ebenfalls fast 200.000 Euro bezahlen. Vor der Präsidentschafts-Wahl im September hatte sich Jörn Stobbe gegenüber come-on-fc.com zum Thema geäußert: „Pyro ist ein schwieriges Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. Es ist aber ein ganz elementarer Teil der internationalen Fanszene. Wir müssen dafür sorgen, dass das Strafen-System angepasst wird. Das Verbots-System hat doch versagt. Wir wollen keine Kollektivstrafen.“









































