DFB-Frauen
·6 aprile 2026
4:0 gegen Essen: FC Bayern folgt Wolfsburg ins Pokalfinale

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Der FC Bayern München steht im Finale des DFB-Pokals der Frauen. Der Titelverteidiger setzte sich am Ostermontag gegen den Ligakonkurrenten SGS Essen mit 4:0 (3:0) durch. Die Tore für das Team von Trainer José Barcala erzielten Momoko Tanikawa (29.), Pernille Harder (40.) und Edna Imade (45.+4/73.).
Die Münchnerinnen starteten gut in die Partie und erspielten sich rasch die erste Chance: Ein von Giulia Gwinn mit viel Effet in den Strafraum geschlagener Freistoß ging nur knapp an allen Köpfen vorbei und landete schließlich in den Armen von SGS-Torhüterin Luisa Palmen (2.). Doch auch Essen hatte eine frühe Torschussgelegenheit. Ein Steilpass landete im Lauf von Ella Touon. Torhüterin Ena Mahmutovic kam aus dem Tor und schoss den Ball weg, bevor die Essener Stürmerin ihn erreichte (4.). In der Folge hatte Bayern zwar viel Ballbesitz, tat sich aber schwer, Chancen herauszuspielen. So dauerte es bis zur 17. Minute, bis Edna Imade auf der rechten Seite in den Strafraum kam und abzog. Ihr Schuss wurde von der Essener Hintermannschaft zur Ecke geblockt.
Die SGS-Verteidigung machte es den Münchenerinnen weiter schwer und blockte auch den nächsten Abschluss von Momoko Tanikawa (27.). Nur zwei Minuten später erzielte die Japanerin jedoch die Führung für die Bayern: Franziska Kett zog von der linken Seite zentral vor das Tor und spielte den Ball in den Strafraum zu ihrer Nationalmannschaftskollegin Gwinn. Diese legte den Ball mit der Sohle in den Lauf von Tanikawa, die ihn links an Palmen vorbei ins kurze Eck einschob (29.). Nach dem Führungstreffer tat sich der Titelverteidiger leichter und kombinierte munter durch die Essener Reihen hindurch. Georgia Stanway brachte eine Flanke aus dem Halbraum, fünf Meter zentral vor das Tor. Imade und Magdalena Eriksson verpassten den Ball, sodass er haarscharf am rechten Pfosten vorbeirauschte (35.).
In der 40. Minute erzielte der FC Bayern das 2:0: Tanikawa brachte einen Flankenball von der linken Angriffsseite auf den zweiten Pfosten. Dort stieg Pernille Harder am höchsten und köpfte den Ball aus kurzer Distanz an Palmen vorbei ins Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff bekam die Essener Hintermannschaft den Ball nach einem Abschluss von Linda Dallmann nicht aus dem eigenen Strafraum. So landete ein Queerschläger bei Imade. Ihr erster Versuch wurde noch geblockt, doch der Abpraller landete im hohen Bogen erneut bei ihr. Den anschließenden Kopfball brachte die Spanierin dann links im Tor unter und markierte den 3:0-Halbzeitstand (45.+4).
Nach dem Wiederanpfiff hatte der Titelverteidiger zunächst viel Ballbesitz, spielte aber nicht konsequent auf das nächste Tor. So brachten die Schussversuche von Stanway und Harder keine Gefahr (52./57.). Eine Ecke von der eingewechselten Carolin Simon landete auf dem Kopf von Eriksson. Ihr Kopfball ging hauchdünn über das Essener Tor hinweg (61.).
Die Münchnerinnen, die in der vergangenen Woche ins Halbfinale der UEFA Women's Champions League eingezogen waren, schonten in der zweiten Halbzeit ihre Kräfte, wechselten munter durch und gingen das Spiel sehr ruhig an. Dennoch fiel das 4:0 in der 73. Minute. Nach einer Flanke von Barbara Dunst von der linken Seite vollstreckte Imade in der Mitte per Kopf zum Doppelpack.
In der 83. Minute parierte Palmen stark gegen die eingewechselte Natalia Padilla-Bidas im Eins-gegen-Eins und verhinderte damit das 5:0. Drei Minuten später zeigte sich die SGS noch einmal vor dem Tor von Mahmutovic. Touons Schuss war jedoch zu ungefährlich und kein Problem für die Torhüterin des Bundesliga-Spitzenreiters. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichterin Fabienne Michel die Partie ab. Die Spielerinnen des FC Bayern bejubelten daraufhin ihren Einzug ins Finale.
Im Endspiel um den Pokal trifft Bayern München am 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION auf den Rekordpokalsieger und Dauerrivalen VfL Wolfsburg, der am Ostersonntag beim FC Carl Zeiss Jena 5:4 (0:0) im Elfmeterschießen gewann und das Finalticket löste. Auch in der Saison 2023/2024 standen sich die beiden Teams im DFB-Pokal-Finale gegenüber. Die Wölfinnen setzten sich mit 2:0 (2:0) gegen die Münchnerinnen durch.









































