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·10 marzo 2026
Abschied fix: VfL verliert Wiethaup im Sommer an den KSC

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Dass es Kevin Wiethaup zur neuen Saison vom VfL Osnabrück zum Karlsruher SC ziehen würde, war am Montagabend bereits durchgesickert, nun meldeten beide Vereine Vollzug.
Damit verlieren die Lila-Weißen ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent – und das auch noch ablösefrei, da der Vertrag des 20-Jährigen zum Saisonende ausläuft. "Wir haben Kevin bereits in der Sommervorbereitung signalisiert, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm gerne fortsetzen möchten", berichtet Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL. Nachdem die ersten Gespräche nicht zum Erfolg geführt hatten, wagten die Lila-Weißen im Winter einen neuen Versuch. Dabei sei Wiethaup der weitere Weg aufgezeigt worden, "der an seine Entwicklung in dieser Saison anknüpfen sollte", so Latkowski. "Kevin hat sich nun für einen anderen Weg entschieden, das respektieren wir. Gleichzeitig haben wir die klare Erwartung und keinen Zweifel daran, dass er sich bis zum Sommer weiterhin zu 100 Prozent für den VfL und unsere Ziele einsetzen wird."
Bereits seit 2020 spielt der gebürtige Bocholter für die Lila-Weißen, durchlief dabei die U17 und U19, ehe er 2024 den Sprung zu den Profis schaffte. Nachdem Wiethaup in der Rückrunde der vergangenen Saison an den SV Rödinghausen verliehen war, um Spielpraxis zu sammeln, kam er in der laufenden Serie bislang 15 Mal zum Einsatz und gehörte zuletzt immer häufiger zur Startelf.
"Kevin hat sich in den vergangenen Monaten unter Timo Schultz sehr gut entwickelt und sich seine Einsatzzeiten verdient", sagt Joe Enochs, Direktor Fußball beim VfL. Der 20-Jährige sei ein "aktuelles Beispiel dafür, wie wichtig uns die Förderung von Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum ist". Dass sich die Wege im Sommer trennen, bedauert Enochs: "Wir hätten gerne mit ihm verlängert und ihn weiterhin in unseren Farben gesehen. Gleichzeitig ist es wichtig, möglichst frühzeitig Klarheit zu haben – und die haben nun alle Beteiligten."
Wiethaup sagt zu seinem bevorstehenden Abschied: "Seinen Heimatverein zu verlassen, ist keine einfache Entscheidung. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dennoch dafür entschieden, ab Sommer eine neue Herausforderung in einem neuen Umfeld anzunehmen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration dem VfL." Künftig für den KSC auflaufen zu dürfen, mache ihn "sehr stolz", wie er in einer Mitteilung des Zweitligisten zitiert wird. "Ich kann es kaum erwarten, im BBBank Wildpark aufzulaufen, die Mannschaft kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team hart zu arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Ich werde alles geben, um der Mannschaft bestmöglich zu helfen und mich hier weiterzuentwickeln."
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