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·18 maggio 2026
Abstieg: Was bleibt von Heidenheim?

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·18 maggio 2026

0:2 (0:1) gegen Mainz 05 am Samstagnachmittag, der 1. FC Heidenheim steigt nach drei Jahren aus der Bundesliga ab. Doch welchen Meilensteine bleiben?
Tränen gab es beim 1. FC Heidenheim schon lange vor dem letzten Spieltag. 2:0 gegen den direkten Konkurrenten FC St. Pauli in der heimischen Voith Arena am 31. Spieltag. Auf dem Schlossberg wurde noch einmal die Hoffnung auf den Liga-Erhalt und damit auf ein viertes Jahr Bundesliga beschworen.
„Glaube, Liebe, Hoffnung“, titelte Reporter-Legende Roland Zorn am 27. April 2026 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
„Wir müssen es einfach hinkriegen, dass wir nach München fahren und jeder den Glauben hat, dass man da was holen kann“, sagte FCH-Trainer Frank Schmidt nach dem Spiel – und seine Mannschaft setzte das um.
Dem packenden 3:3 beim FC Bayern München folgte ein 3:1-Erfolg beim 1. FC Köln, mit dem die Heidenheimer das Abstiegsfinale erzwangen.
In diesem waren sie nach dem frühen 0:1-Rückstand gegen Mainz 05 durch Phillip Tietz (5.) schnell außen vor.
„Wir sind in Würde abgestiegen“, hatte Frank Schmidt nach dem 0:2 gegen Mainz, das wie 2023 im Titelkampf bei Borussia Dortmund (2:2) eben nicht abschenkte, das treffende Schlusswort.
Doch was bleibt von Heidenheim?
Zunächst einmal einer der dramatischsten Aufstiege der BL-Geschichte. 3:2 nach 1:2 bei Jahn Regensburg in Fernduell mit dem Hamburger SV, dessen Spiel in Sandhausen („Letzter Tag in Sandhausen“ / 1:0) schon beendet war, mit zwei Toren tief in der Nachspielzeit noch am HSV vorbeigezogen. Aufstiegs-Held Tim Kleindienst brachte den dazugehörigen Kult-Spruch: „Das ist einfach geisteskrank, Wahnsinn!“
In der Europa Conference League schaffte es die Mannschaft des seit 2007 amtierenden Trainers Frank Schmidt (52) bis in die Playoff-Spiele zum Achtelfinale.
Das Heimspiel gegen den FC Chelsea (0:2) brachte dem Verein von der Ostalb weltweite Aufmerksamkeit. Selbst die New York Times berichtete live aus Heidenheim.
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