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·29 luglio 2026
„Abstrus“: Bayern-Boss Dreesen kritisiert Bundesliga-Konkurrenz scharf

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·29 luglio 2026

Jan-Christian Dreesen legt sich mit der Bundesliga-Konkurrenz an. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern kritisiert den Umgang der Klubs untereinander deutlich – und wählt beim leidigen Thema der internationalen TV-Gelder ungewohnt scharfe Worte.
Dreesen nahm mehrere deutsche Vereine ins Gebet. Sein Vorwurf: Nur wenige Klubs würden sich in der Saisonvorbereitung im Ausland zeigen, wollten aber bei der Verteilung der internationalen Fernsehgelder mitreden. Für den Bayern-Boss passt das nicht zusammen.
„Es kann nicht sein, dass in diesem Jahr Leipzig direkt nach der Saison und jetzt Dortmund und wir international unterwegs sind und dann haben wir gleichzeitig alle drei, vier Jahre das Getöse und Getöne um die Verteilung der internationalen Fernsehgelder. Das ist abstrus“, erklärte Dreesen beim Presseclub München. Damit rührt er an einem Streit, der die Liga seit Jahren begleitet.
Der Hintergrund: Der FC Bayern und Borussia Dortmund reisen regelmäßig nach Asien, um den Bekanntheitsgrad ihrer Marken zu steigern. Auch RB Leipzig zeigt sich international. Viele andere Bundesliga-Klubs verzichten dagegen auf vergleichbare Auslandstouren – kassieren beim Verteilungsstreit aber trotzdem mit.
Genau hier setzt Dreesen an. In der Vermarktung der TV-Rechte fürs Ausland hinkt die Bundesliga der englischen Premier League und der spanischen LaLiga seit Jahren hinterher. Der Bayern-Boss wünscht sich deshalb mehr Unterstützung der übrigen Vereine, um international aufzuholen.
Die Verteilung der Medienerlöse aus der internationalen Vermarktung wurde zuletzt im Januar 2025 neu geregelt. Bundesliga-Vereine, die nicht international vertreten sind, erhalten seitdem fünf Millionen Euro pro Saison. Dieses Geld stammt aus jenem Teil der Erlöse, der den Teilnehmern an den europäischen Wettbewerben zufließt.
Hinzu kommen jährlich zehn Millionen Euro, die an die 2. Bundesliga fließen – sogenannte UEFA-Solidaritätszahlungen. Am Grundprinzip dieser Solidarität stört sich Dreesen nicht grundsätzlich, wohl aber am Ungleichgewicht zwischen Einsatz und Ausschüttung.







































