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·28 marzo 2026
Adil Aouchiche feiert Debüt für Algerien – schafft der Schalker es zur WM?

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·28 marzo 2026

Adil Aouchiche vom FC Schalke 04 ist seit gestern Nationalspieler von Algerien, wurde er doch in der 69. Minute der Partie gegen Guatemala eingewechselt. „Les Fennecs“, die Wüstenfüchse also, bestritten im italienischen Genua diesen Test, um sich auf ihre Teilnahme an der WM 2026 vorzubereiten. Genau auf diese hofft nun auch Adil Aouchiche.
Trainer der Algerier, die in ihrer WM-Gruppe auf Titelverteidiger Argentinien, Österreich und Neuling Jordanien treffen, ist Vladimir Petkovic. Er nahm schon mit der Schweiz an der WM 2018 teil, die er von 2014 bis 2021 trainierte. Petkovic ist nicht verborgen geblieben, dass da in Deutschlands zweiter Liga ein recht fähiger Fußballer aktiv ist, der dem Team auch auf dem Niveau einer WM weiterhelfen könnte.
Gestern jedenfalls entschloss sich Algeriens Nationaltrainer, den Schalker Adil Aouchiche erstmals einzusetzen, was zumindest angesichts des Spielstands von 5:0 für Algerien ohnehin kein großes Risiko war. Am Ende siegten die Nordafrikaner mit 7:0 und Aouchiche darf sich nun Hoffnungen machen, auch zum in Kürze zu nominierenden algerischen Kader für die WM 2026 zu gehören.

Photo by Chip Somodevilla/Getty Images
„Ich hoffe, das ist erst der Anfang von Großartigem“, äußerte Adil Aouchiche selbst nach der Partie diese Hoffnung. Welche ihm nicht zuletzt sein Wechsel in diesem Winter erst zum FC Schalke 04 möglich gemacht hat.
Zuvor war er auf seinen vielen Stationen nirgendwo richtig angekommen, obwohl er zweifelsohne das Talent für technisch feinen Fußball besitzt. Wobei diesem sicher zuträglich war, dass er in der Akademie von Paris St. Germain ausgebildet wurde. Bei seiner ersten Station außerhalb Paris‘, bei der AS St. Etienne, wurde er dann auch rasch Stammspieler. Danach allerdings trottete Aouchiche von Club zu Club. Beim FC Lorient gab man ihn nach nur elf Einsätzen an den AFC Sunderland ab, der ihn seinerseits zuletzt gleich zweimal verlieh.
Auf Schalke allerdings schlug Adil Aouchiche direkt ein, zeigte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten in der 2. Bundesliga oder benötigte Eingewöhnungszeit für das Zusammenspiel mit seinen neuen Kollegen. Noch gelang ihm zwar kein Tor für S04, doch zwei Assists sowie eine Berufung in die „Elf des Spieltags“ beim kicker zeugen ebenso von seinen Fähigkeiten wie der Umstand, das er an zahlreichen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt war.
Möglicherweise kann Adil Aouchiche seine Qualität auch bald auf der größten Bühne demonstrieren, die es im Weltfußball gibt. Für Schalke dürfte das trotz seiner dann langen Abwesenheit im Sommer eher vorteilhaft sein. Schließlich kann ein Spieler nirgendwo schneller seinen Marktwert steigern als bei einer WM.


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