WolfsBlog
·24 maggio 2026
Alles oder nichts: Wolfsburg vor dem Relegationsfinale in Paderborn

In partnership with
Yahoo sportsWolfsBlog
·24 maggio 2026

Für den VfL Wolfsburg geht es am Pfingstmontag um die Zukunft. Nach dem torlosen 0:0 im Hinspiel gegen den SC Paderborn in der heimischen Volkswagen Arena steigt nun das alles entscheidende Rückspiel in Paderborn. Klar ist: Der Sieger spielt kommende Saison in der Bundesliga.
Vor der Partie sprach Trainer Dieter Hecking auf der Pressekonferenz über Personalfragen, taktische Anpassungen und die besondere Drucksituation.
Die Hoffnung auf ein Last-Minute-Comeback von Patrick Wimmer hat sich nicht erfüllt. Der Offensivspieler wird auch im Rückspiel fehlen. Nach seiner Oberschenkelverletzung hatte es zwischenzeitlich noch vorsichtigen Optimismus gegeben, dass er rechtzeitig fit werden könnte. Daraus wird nun nichts.
Für den VfL ist das ein schwerer Verlust. Wimmer hatte sich in den vergangenen Wochen zu einem der wichtigsten Spieler im Wolfsburger Offensivspiel entwickelt und war mit Tempo, Aggressivität und Mentalität ein wichtiger Faktor im Abstiegskampf.
Immerhin gibt es auch positive Nachrichten für die Wolfsburger. Vinicius Souza kehrt nach seiner Gelbsperre wieder in die Mannschaft zurück. Der Brasilianer hatte im Hinspiel schmerzlich gefehlt.
Unter Hecking war Souza auf der Sechserposition zuletzt immer stärker geworden und entwickelte sich zum wichtigen Stabilitätsfaktor vor der Abwehr. Besonders gegen den Ball gibt der Brasilianer dem Spiel der Wolfsburger Struktur und Präsenz. Hecking lobte auf der Pressekonferenz nicht nur die sportlichen Qualitäten des Mittelfeldspielers, sondern hob auch dessen Charakter hervor.
Auch Jonas Wind und Kilian Fischer sind laut Hecking einsatzfähig. Gleiches gilt für die zuletzt angeschlagenen Spieler.
Große Überraschungen kündigte Hecking vor dem Finale nicht an. Der Wolfsburger Trainer erwartet, dass Paderborn im eigenen Stadion mutiger auftreten und mehr Ballbesitz haben wird. Gleichzeitig betonte Hecking, dass genau darin Chancen für seine Mannschaft liegen könnten. Sobald Räume entstehen, sieht der VfL Möglichkeiten für gefährliche Umschaltsituationen.
Von einem wilden Offensivfeuerwerk direkt nach Anpfiff geht der Trainer allerdings nicht aus. „Wir gehen nicht von Anfang an All in“, machte Hecking deutlich.
Auch abseits des Fußballs versucht der Wolfsburger Trainer, die besondere Drucksituation nicht zu groß werden zu lassen. So verriet Hecking, dass er am Pfingstwochenende noch die Landesgartenschau besucht habe. Sein Leben richte sich nicht nur nach einem einzelnen Spiel.
Trotzdem ist allen Beteiligten klar, welche Bedeutung die Partie besitzt. Für den VfL geht es um den Klassenerhalt, um viel Geld und um die Zukunft des Vereins. In Paderborn wartet ein Abend, der in Wolfsburg niemanden kaltlassen wird.
Live


Live


Live


Live


Live































