Als Frank Schmidt Trainer wurde, war Yan Diomande zehn Monate alt | OneFootball

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·21 gennaio 2026

Als Frank Schmidt Trainer wurde, war Yan Diomande zehn Monate alt

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Es ist und bleibt eine legendäre Anekdote: „Mach mal zwei Spiele, wir müssen einen neuen Trainer suchen.“ Diesen Satz habe er zu Beginn seiner Amtszeit zu hören bekommen, erzählte Frank Schmidt einmal rückblickend. 

Der damals 33-Jährige hatte seine Spielerkarriere gerade erst beendet. Achtzehneinhalb Jahre später ist er noch immer Trainer des 1. FC Heidenheim – unser nächster Gegner am Samstag um 15.30 Uhr.


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Um noch einmal zu verdeutlichen, wie lange Frank Schmidt bereits im Amt ist: Als er Trainer in Heidenheim wurde, war unser Flügelflitzer Yan Diomande gerade einmal zehn Monate alt! Längst ist Schmidt der dienstälteste Trainer der Bundesliga-Geschichte – Legenden wie Volker Finke oder Otto Rehhagel hat er klar hinter sich gelassen.

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Schmidt stieg viermal auf und nie ab

Die Zusammenarbeit von Schmidt und dem FCH ist eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Als er Cheftrainer wurde, spielte Heidenheim noch in der Oberliga. Bereits in seinen ersten beiden Spielzeiten führte er den Club mit zwei Aufstiegen bis in die 3. Liga. 2014 folgte der Sprung in die 2. Bundesliga, 2023 schließlich der historische Aufstieg ins Fußball-Oberhaus.

Und damit nicht genug: Gleich im ersten Bundesliga-Jahr qualifizierte sich der FCH sensationell für die UEFA Conference League. In der zweiten Saison ging es sportlich zwar wieder ein Stück bergab, doch in der Relegation wurde der Klassenerhalt gesichert.

 Fakt bleibt: Frank Schmidt ist mit dem 1. FC Heidenheim noch nie abgestiegen.

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Schmidt muss nicht um den Job fürchten

Auch in dieser Saison steckt Heidenheim erneut im Abstiegskampf. Während bei anderen Vereinen in einer solchen Situation schnell Trainerstühle wackeln, muss sich Frank Schmidt keinerlei Sorgen machen. Kontinuität wird beim FCH großgeschrieben. Schmidts Vorgesetzter, Geschäftsführer Holger Sanwald, ist selbst seit mehr als drei Jahrzehnten im Amt.

Sanwald betonte zuletzt erneut: „Unser Weg funktioniert nur gemeinsam mit unserem Trainer. Frank hat die volle Unterstützung.“ Nach wie vor seien alle im Verein „total überzeugt von ihm. Wir spüren und erleben jeden Tag, mit welcher Energie er diese Aufgabe angeht.“

Auch nach achtzehneinhalb Jahren mit dieser Leidenschaft und diesem Einsatz denselben Verein zu trainieren – und wer weiß, wie viele Jahre noch folgen werden – ist eine Leistung, die Frank Schmidt so schnell wohl niemand nachmachen wird.

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