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·7 luglio 2026
Argentinien gegen Kolumbien: Messi trifft auf Díaz – das Halbfinale, das Südamerika entflammt

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Das Halbfinale der WM 2026 hat ein südamerikanisches Highlight: Argentinien trifft auf Kolumbien. Messi gegen Díaz, Weltmeister gegen Überraschungsmannschaft, Favorit gegen das Team des Turniers. Das ist nicht nur ein Fußballspiel – das ist ein Moment, auf den zwei Kontinente gewartet haben.
Argentinien hat Ägypten 2:0 besiegt und dabei endlich die Stabilität gezeigt, die man von einem Titelverteidiger erwartet. Kolumbien schlug die Schweiz nach Verlängerung 2:1 – Díaz mit sechs Turniertreffern, James Rodríguez als ewiger Dirigent. Jetzt treffen sie aufeinander.
Lionel Messi ist 38 Jahre alt und spielt bei der WM 2026 wie einer, der weiß, dass es seine letzte sein könnte. Nicht nostalgisch, nicht romantisch – konkret und effizienter denn je. Zwei Tore gegen Ägypten, dazu das Siegtor in der Verlängerung gegen Kap Verde. Messi hat sechs Turniertore. Das ist kein Zufall. Das ist ein Mann, der beschlossen hat, noch einmal alles zu geben.
Das Halbfinale gegen Kolumbien ist für Messi kein normales Spiel. Es ist ein lateinamerikanisches Derby – und in solchen Spielen trägt Messi seit zwei Jahrzehnten. Er weiß genau, was auf dem Spiel steht. Er weiß, wie Kolumbien spielt. Und er weiß, wie man Spiele entscheidet.
Sechs Tore in sechs Spielen. Luis Díaz ist der Spieler des Turniers, keine Diskussion. Der Liverpool-Flügelspieler hat in diesem Turnier alles gegeben – Traumtore, Clutch-Treffer, entscheidende Momente. Gegen die Schweiz traf er zweimal, einmal davon in der Verlängerung. Er ist heiß. Er ist in Form seines Lebens. Und jetzt trifft er auf Argentinien.
Das Problem für Kolumbien: Argentiniens Abwehr hat gegen Ägypten ein starkes Spiel gemacht. Dibu Martínez ist ein Elfmeterexperte und einer der besten Keeper des Turniers. Montiel und Tagliafico haben die Flügel gut abgesichert. Díaz wird es schwerer haben als gegen Schweiz oder Ghana. Aber aufzuhalten? Das ist eine andere Frage.
Während Díaz die Tore schießt, ist James Rodríguez das Gehirn. Mit 34 Jahren spielt er seine letzte große WM-Rolle – und er nutzt sie. Nicht mehr als Solist, sondern als Dirigent. Gegen Argentiniens Mittelfeld mit De Paul und Mac Allister wird James seine Qualität brauchen: Bälle gewinnen, verteilen, das Tempo bestimmen.
Das Mittelfeld-Duell ist der Schlüssel zum Spiel. Wenn James und Sánchez den Rhythmus kontrollieren, hat Kolumbien eine echte Chance. Wenn De Paul und Mac Allister das Spiel übernehmen, hat Argentinien die Nase vorn.
Argentinien ist der Favorit – als amtierender Weltmeister, als Team mit mehr Turniererfahrung, mit Messi in dieser Form. Aber Kolumbien hat bei diesem Turnier gezeigt, dass Statistiken nichts bedeuten, wenn Díaz läuft. Das ist das schönste Halbfinale denkbar – und der Ausgang ist völlig offen.


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